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Eine Übersicht über das Leben Buddhas
Texte aus dem Pali-Kanon
zusammengestellt von
Access to Insight
Übersetzung ins Deutsche von: (Info)
Samana Johann
Alternative Übersetzung: noch keine vorhanden

"Wahrlich, der Befreite ist würdig und rechtens Selbst-Erwacht, vollkommen in Wissen und Verhalten, gut-fortgeschritten, ein Kenner im Bezug auf die Welt, unübertroffener Zügler, für jene Leute, die bereit sind gezügelt zu werden, der Lehrer von himmlischen und menschlichen Wesen, erwacht, gesegnet."

AN 11.12

Dieser Zusammenstellung von Ausschnitten aus dem Pali-Kanon, versorgt mit einem rohen Auszug aus dem Leben des Buddhas. Ich hoffe, daß sie in dieser Anthologie genug finden werden, um zumindest eine Andeutung von beidem, der Reichweite der Lehren Buddhas, und der fegenden Laufbahn seines außergewöhnlichen Lebens, zu erlangen.

Für eine genauere Ausführung über das Leben des Buddhas, sehen sieh bitte diese zwei ausgezeichneten Gedichtesammlungen: The Splendour of Enlightenment: A Life of the Buddha (zwei Bände), zusammengestellt von Phra Khantipalo (Bangkok: Mahamakut Rajavidyalaya Press, 1976), und The Life of the Buddha von Bhikkhu Ñanamoli (Kandy: Buddhist Publication Society, 1992).

Der Bodhisatta (zukünftige Buddha)   

Asita, der Seher, besucht den neugeborenen Prinz

[Zeit: -80 BE]

Asita der Seher, in seiner Mit-Tagsmeditation, sah die Devas der Gruppe der Dreißig — frohlockend, verzückt — in reinem Weiß gekleidet, Indra verehrend, Banner hochhaltend, jubelten wild, und im Sehen der Devas so voller Freud und Glück, ihnen Verehrung gezollt, er sprach: "Warum ist die Gemeinschaft der Devas so stürmisch ermutigt? Warum halten Banner sie hoch und winken herum mit diesen? Selbst nach dem Krieg mit den Asuras — als die Devas den Sieg erlangt'. die Asuras bezwungen — selbst da war keine Erregung wie dies. Was sehend staunen die Devas vor Freud? Sie rufen, sie singen, spielen Musik, in die Hände sie klatschen, und tanzen. So frage ich Euch, wer lebt auf des Mount Merus Gipfel. Bitte vertreibt meinen Zweifel, liebe Herren." "Der Bodhisatta, das führende Juwel, unvergleichlich, wurde geboren für Wohlergehen und Ruhe, in der Menschenwelt, in einer Stadt in den Sakyanländerein, Lumbini. Dies ist warum wie so tobend beschwungen. Er, das höchste aller Lebewesen, die vollkommene Person, ein Bulle eines Mannes, führend unter allen Leut', wir das Rad [des Dhamma] in Gang setzen, in dem Hain, benannt nach dem Seher, wie ein starker, brüllender Löwe, der Eroberer der Biester." Diese Worte hörend, Asita schnell [vom Himmel] herunter kam und zu Suddhodanas Bleibe ging. Dort, einen Sitz einnehmend, zu den Sakyans er sprach: "Wo ist der Prinz? Auch ich will ihn sehen." Die Sakyans dann zeigten dem Seher Namens Asita deren Sohn, den Prinz, wie goldenes Erleuchten, poliert vom geschicktesten Schmidt, im Munde eines Schmelzofens, lodernd in Glanz, makellos in Farbe. Mit dem Sehen des Prinzen, lodernd wie Feuer, rein wie der Bulle der Sterne über den Himmel kreuzt — die brennende Sonne, befreit von des Herbstes Wolken — jubelte er, erfüllt mit reichlich Verzücken. Die Devas hielten am Himmel, einen vielspeichigen Sonnenschirm von tausend Ringen. Goldgriffige Fächer flatterten hoch und nieder, doch jene die Fächer und Sonnenschirme haltend waren nicht zu sehen. Der matthaarige Seher Namens Dunkle Pracht, den Buben sehend, wie ein Schmuck aus Gold, auf einem rotwollenem Laken, eine weißer Sonnenschirm über seinen Kopf gehalten, empfing ihn, glücklich und erfreut. Und mit dem Erhalten des Bullens der Sakyans, sehnsüchtig, der Meister der Mantras und Zeichen, rief mit überzeugtem Geiste aus: "Dieser ist, unübertroffen, der Höchste der zweibeinigen Rasse." Dann, vorhersehend, seine bevorstehende Reise, er, entmutigt, Tränen ließ. Ihm weinend sehend, die Sakyans fragten: "Doch sicher wird da keine Gefahr für den Prinzen sein?" Der Sakyans Sorge erkennend er erwiderte: "Ich vorhersehe für den Prinzen keine Verletzung. Noch wird da irgend eine Gefahr für ihn sein. Dieser ist kein Niedriger: versichert seid. Dieser Prinz wird berühren, die vollkommene Selbsterwachtheit. Er, die höchste Reinheit sehend, wird das Rad des Dhammas ins rollen bringen, durch Mitgefühl für das Wohlergehen von vielen. Sein Heiliges Leben wird sich weit und breit verbreiten. Was mich betrifft, hat mein Leben hier nicht länger einen Restbestand; mein Tod wird vor diesem von Statten gehen. Ich werde es nicht zu hören bekommen, das Dhamma, von diesem einen mit beispielloser Rolle. Dies ist warum ich gramgebeugt, gequält und betroffen bin."

Snp III.11

Der junge Prinz gerät über sein Leben in Luxus ernüchtert

"Bhikkhus, ich lebte in Vornehmheit, äußerster Vornehmheit, völliger Vornehmheit. Mein Vater hatte sogar Lotusteiche in unserem Palast angelegt: Einen, in dem rote Lotuse blühten; einen, in dem weiße Lotuse blühten; einen, in dem blaue Lotuse blühten, alles meinetwegen. Ich verwendete kein Sandelholz, daß nicht von Varanasi war. Mein Turban war von Varanasi, so wie meine Tunika, mein Untergewand und mein äußerer Mantel. Eine weiße Sonnenblende wurde über mich gehalten, Tag und Nacht, um mich vor Kälte, Hitze, Staub, Schmutz und Tau zu bewahren.

"Ich hatte drei Paläste: einen für die kalte Jahreszeit, einen für die warme Jahreszeit, einen für die Regenzeit. Während der vier Monate der Regenzeit, wurde ich im Regenzeitpalast unterhalten, von Musikantentum, ohne einen einzigen Mann unter ihnen, und ich kam nicht ein einziges mal herunter, aus dem Palast. So wie Diener, Arbeiter und das Gefolge in anderer Leute Häusern, mit Linsensuppe und gebrochenem Reis verpflegt wurden, wurden die Diener, Arbeiter und das Gefolge, in meines Vaters Haus, mit Weizen, Reis und Fleisch verpflegt.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst dem Altern unterworfen, das Altern nicht überwunden, andere im Altern sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er dem Altern unterworfen ist, das Altern nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich dem Altern unterworfen bin, über das Altern nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person an Jugend, gänzlich von mir ab.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst der Krankheit unterworfen, die Krankheit nicht überwunden, andere in Krankheit sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er der Krankheit unterworfen ist, die Krankheit nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich der Krankheit unterworfen bin, über die Krankheit nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person an Gesundheit, gänzlich von mir ab.

"Auch wenn ich mit solch einem Glück bestückt war, solch völliger Vornehmheit, kam dieser Gedanke in mir auf: 'Wenn ein Ununterrichteter, Allerweltsmensch, selbst dem Tod unterworfen, den Tod nicht überwunden, andere tot sieht, ist er entsetzt, gedemütigt und angewidert, vergesslich gegenüber sich selbst, daß auch er dem Tod unterworfen ist, den Tod nicht überwunden hat. Wenn ich, der ich dem Tod unterworfen bin, über den Tod nicht hinaus, entsetzt, gedemütigt und angewidert wäre, würde das für mich nicht passen' Als ich das bemerkte, fiel die [typische] Berauschtheit einer Person am Leben, gänzlich von mir ab.

AN 3.38

Im Alter von 29, zog der Junge Prinz fort in die Hauslosigkeit

[Zeit: -51 BE]

"Vor einem Erwachen, als ich immer noch ein unerwachter Bodhisatta was, kam mir der Gedanke auf: 'Haushälterleben ist beschränkt, ein staubiger Pfad. Leben fortgezogen, ist die das Freie. Es ist nicht leicht in einem Heim zu leben, das Heilige Leben völlig vollkommen zu leben, völlig rein, eine polierte Muschel. Was wenn ich, meine Haare und Bart abrasiert habend und die ockerfarbene Robe angelegt, aus dem Leben im Heim, in die Hauslosigkeit ziehen würde?'

"So später, als ich immer noch jung, schwarzhaarig, bestückt mit den Segen der Jugend des ersten Abschnittes des Lebens, war, meine Haare und Bart abrasiert habend, obwohl meine Eltern es anders wünschten und und mit Tränen in deren Gesichtern weinten, legte ich die ockerfarbene Robe an, und zog aus dem Leben im Heim, in die Hauslosigkeit."

MN 36

Vorüberziehende nahmen Notiz von seiner stillen Ausstrahlung und Achtsamkeit

Mit dem Fortziehen, vermied er, schlechte Taten mit Körper. legte sprachliches Fehlverhalten ab, reinigte seinen Lebensunterhalt. Dann ging er, der Buddha, nach Rajagaha, der Bergfestung der Magadhans, und wanderte für Almosen, mit den höchsten Kennzeichen bestückt. König Bimbisara, in seinem Palast stehend, sah ihn, und im Sehen, vollkommen in Malen, sprach: "Seht an diesen, Herren. Wie ansehnlich, würdevoll, rein! Wie vollkommen seine Erscheinung! Achtsam, seine Augen zu Boden gewandt, nur eine Pfluglänge vor sich blickend, wie einer der nicht von niedriger Abstammensschaft: Sendet gleich alle königlichen Boten, um zu sehen, wo dieser Bhikkhu hingehen wird." Dies — die Boten abgeschickt — folgten ihm nach. "Wohin wird dieser Bhikkhu gehen? Wo wird sein Platz des Verweilens sein?" Als von Haus zu Haus er ging — gut beherrscht, seine Sinnestore bewacht, achtsam, wachsam — seine Schale füllte sich flink. Dann er, der Weise, seine Almosenrunde getan, die Stadt verließ, dem Berg Pandava zugetan. "Dort ist, wo seine Bleibe sein wird." Ihm zu seinem Verweilplatz gehen sehend, setzten drei Boten sich hin, währen einer, dem König erzählen, zurück ging. "Dieser Bhikkhu, Eure Majestät, auf der Flanke von Pandava, sitzt wie ein Tiger, ein Bulle, ein Löwe in eines Berges Kluft."

Snp III.1

Ein König wundert sich: "Warum seid Ihr fortgezogen?"

Des Botens Worte hörend, der noble Kriegerkönig gerade Wegs, mit dem königlichen Wagen, zum Berg Pandava führ. So weit mit dem Wagen er ziehen konnte, stieg er ab, und ging zu Fuß, und mit Ankunft, sich nieder ließ. Dort sitzend, tauschte er zuvorkommende Grüße aus, sagte dann: "Ihr seid jung, jugendlich, im ersten Stadium der Jugend, bestückt mit der Statur und Färbung eines Edelkriegers. Glorreich würdet Ihr erscheinen, im Vortrupp einer Armee, bestückt mit einer Elefantenschwadron. Ich biete Euch Reichtum: genießt ihn. Ich frage nach Eurer Geburt: informiert mich." "Gerade voraus, Eure Majestät, an den Fußbergen des Himalayas, ist ein Land vollkommen an Kraft und Wohlstand, bewohnt von Kosalans: Sonne der Stamm, Sakyans von Geburt. Von dieser Abstammung, ich fortgezogen bin, doch nicht auf der Suche nach Sinnesvergnügen. Die Gefahr in Sinnesvergnügen sehend — und Entsagung als Rast — gehe ich um zu sterben. Dieses ist, worin sich mein Herz erfreut."

Snp III.1

Der Bodhisatta übertraf bald seiner Lehrer Fähigkeiten

"Fortgezogen seiend, auf der Suche nach dem geschickt wäre, den unübertroffenen Zustand von erhabenem Frieden suchend, ging ich zu Alara Kalama, und mit Ankunft sagte ich zu ihm: 'Freund Kalama, ich möchte in dieser Lehrhaltung und Disziplin üben.'

"Als dieses gesagt war, erwiderte er mir: 'Ihr mögt hier bleiben, mein Freund. Diese Lehrhaltung ist so, daß eine weise Person bald in seinem eigenen Lehrers Wissen eintreten und verweilen kann, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht.'

"Es dauerte nicht lange, daß ich rasch die Lehrhaltung lernte. So weit wie bloßes Lippenrezitieren und Wiederholen, konnte ich die Worte des Wissens sprechen, die Worte der Alten, und könnte bestätigen, daß ich wisse und sah, ich, zusammen mit anderen.

"Ich dachte: 'Es ist nicht bloß aus Überzeugung alleine, daß Alara Kalama erklärt: "Ich bin in dieses Dhamma eingetreten und verweile darin, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend." Gewiß verweilt er in diesem Dhamma, wissend und sehend.' So ging ich zu ihm und sagte: 'In welchen Ausmaß erklärt Ihr, daß Ihr in dieses Dhamma eingetreten seid und darin verweilt?' Als dieses gesagt war, legte er die Dimension von Nichtsheit dar.

"Ich dachte: 'Nicht nur Alara Kalama hat Überzeugung, Beharrlichkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht. Auch ich habe Überzeugung, Beharrlichkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht. Was wäre wenn ich mich bemühen würde, das Dhamma, von dem Alara Kalama erklärt, daß er darin eingetreten ist und verweilt, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, für mich selbst zu verwirklichen.' So war es nicht lange, bis ich rasch in dieses Dhamma eintrat und darin verweilte, es für mich selbst, durch direktes Wissen verwirklicht habend. Ich ging zu ihm und sagte: 'Freund Kalama, ist dieses das Ausmaß, zu welchem Ihr in dieses Dhamma eingetreten seid und darin verweilt, es für Euch selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend?'

"'Ja, mein Freund...'

"'Dieses, Freund, ist das Ausmaß zu dem auch ich, in dieses Dhamma eingetreten bin und darin verweile, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend.'

"'Es ist eine Gewinn für uns, mein Freund, ein großer Gewinn, daß wir solche Gefährten im Heiligen Leben haben. So ist das Dhamma das ich erkläre, darin eingetreten seiend und darin verweilend, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, das Dhamma von dem Ihr erklärt, darin eingetreten zu sein und zu verweilen, es für Euch selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend. Und das Dhamma, von dem Ihr erklärt, darin eingetreten zu sein und darin zu verweilen, es für Euch selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, ist das Dhamma von dem ich erkläre, darin eingetreten zu sein und zu verweilen, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend. Das Dhamma, das ich kenne, ist das Dhamma, das Ihr kennt, das Dhamma das Ihr kennt, ist das Dhamma das ich kenne. So wie ich bin, sein Ihr, so wie Ihr sein, bin ich. Kommt Freund, laßt uns die Gemeinschaft nun gemeinsam anführen.'

"Auf diese Weise hatte Alara Kalama, mein Lehrer, mich, seinen Schüler, auf die selbe Ebene mit ihm gestellt, und zollte mir großen Respekt. Doch der Gedanke kam mir auf: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zu Nichtbegehren, zur Beendigung, zur Stillung, zu direktem Wissen, zum Erwachen, noch zur Ungebundenheit(nibbana), sondern nur zum Wiedererscheinen in der Dimension von Nichtsheit.' So zog ich, unbefriedigt mit diesem Dhamma, fort.

"Auf der Suche nach dem was geschickt sein mag, den unübertroffenen Zustand von erhabenem Frieden sehend, ging ich zu Uddaka Ramaputta, und mit Ankunft, sagte ich zu ihm: 'Freund Uddaka, ich möchte in dieser Lehrhaltung und Disziplin üben.'

"Als dieses gesagt war, erwiderte er mir: 'Ich mögt hier bleiben, mein Freund. Diese Lehrhaltung ist so, daß eine weise Person bald in seinem eigenen Lehrers Wissen eintreten und verweilen kann, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht.'

"Es dauerte nicht lange, daß ich rasch die Lehrhaltung lernte. So weit wie bloßes Lippenrezitieren und Wiederholen, konnte ich die Worte des Wissens sprechen, die Worte der Alten, und könnte bestätigen, daß ich wisse und sah, ich, zusammen mit anderen.

"Ich dachte: 'Es ist nicht bloß aus Überzeugung alleine, daß Rama erklärt: "Ich bin in dieses Dhamma eingetreten und verweile darin, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend." Gewiß verweilt er in diesem Dhamma wissend und sehend.' So ging ich zu Uddaka und sagte: 'In welchen Ausmaß hat Rama erklärt, daß er in dieses Dhamma eingetreten sei und darin verweile?' Als dieses gesagt war, legte er die Dimension von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung dar.

"Ich dachte: 'Nicht nur Rama hat Überzeugung, Beharrlichkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht. Auch ich habe Überzeugung, Beharrlichkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht. Was wäre wenn ich mich bemühen würde, das Dhamma, von dem Rama erklärt, daß er darin eingetreten ist und verweilt, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, für mich selbst zu verwirklichen.' So war es nicht lange, bis ich rasch in dieses Dhamma eintrat und darin verweilte, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend. Ich ging zu Uddaka und sagte: 'Freund Uddaka, ist dieses das Ausmaß, zu welchem Rama in dieses Dhamma eingetreten ist und darin verweilt, es für Sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend?'

"'Ja, mein Freund...'

"'Dieses, Freund, ist das Ausmaß zu dem auch ich, in dieses Dhamma eingetreten bin und darin verweile, es für mich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend.'

"'Es ist eine Gewinn für uns, mein Freund, ein großer Gewinn, daß wir solche Gefährten im Heiligen Leben haben. So ist das Dhamma, für das Rama erklärte, daß er darin eingetreten sein und darin verweile, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, das Dhamma von dem Ihr erklärt darin eingetreten zu sein und zu verweilen, es für Euch selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend. Und das Dhamma, von dem Ihr erklärt, darin eingetreten zu sein und darin zu verweilen, es für Euch selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend, ist das Dhamma von dem Rama erklärte, daß er darin eingetreten sei und darin verweile, es für sich selbst, durch direktes Wissen, verwirklicht habend. Das Dhamma, das er kennt, ist das Dhamma, das Ihr kennt, das Dhamma, das Ihr kennt, ist das Dhamma, das er kennt. So wie er ist, seid Ihr, so wie Ihr seid, ist er. Kommt Freund, führt diese Gemeinschaft an.'

"Auf diese Weise hatte Uddaka Ramaputta, mein Gefährte im Heiligen Leben, mich an die Stelle des Lehrers gestellt, und zollte mir große Ehre. Doch der Gedanke kam mir auf: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zu Nichtbegehren, zur Beendigung, zur Stillung, zu direktem Wissen, zum Erwachen, noch zur Ungebundenheit(nibbana), sondern nur zum Wiedererscheinen in der Dimension von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung.' So zog ich, unbefriedigt mit diesem Dhamma, fort.

MN 36

Er übte extremes Entbehren im Walde aus

"Ich dachte: 'Was wäre, wenn ich, meine Zähne zusammendrückend und meine Zunge gegen das Dach meines Mundes pressend, meinen Geist mit meinen Wesen zusammenschlagen, zügeln und erdrücken würde.' So meine Zähne zusammendrückend und meine Zunge gegen das Dach meines Mundes pressend, erschlug, zügelte und erdrückte ich meinen Geist mit meinem Wesen. Gerade so wie ein starker Mann, einen schwächeren Mann am Kopf, oder an der Gurgel oder den Schultern packen würde, und ihn zusammenschlagen, zügeln und erdrücken würde, in selber Weise erschlug, zügelte und erdrückte ich meinen Geist, mit meinem Wesen. Als ich so tat, tropfte Schweiß aus meinen Achselhöhlen. Und trotzdem unermüdliche Beharrlichkeit in mir aufgekommen, und unvermischte Achtsamkeit eingerichtet war, war mein Körper, wegen dieser schmerzvollen Anwendung, aufgebracht und unruhig. Doch dieses schmerzvolle Gefühl, das auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

"Ich dachte: 'Was wäre, wenn ich vertieft in die Trance des Nichtatmens werden würde.' So stoppte ich die Einatmungen und Ausatmungen in meiner Nase und Mund. Als ich so tat, kam ein lautes dröhnen von Winden in meinen Ohrholen auf, gerade so wie das laute Dröhnen von Winden aus eines Schmidts Blasebalg... So stoppte ich die Einatmungen und Ausatmungen in meiner Nase und Mund und Ohren. Als ich so tat, schnitten extreme Kräfte durch meinen Kopf, gerade so als ob ein starker Mann meinen Kopf, offen mit einem scharfen Schwert, zerschneiden würde... Extreme Schmerzen kamen in meinem Kopf auf, gerade so, als ob ein starker Mann einen Turban, gemacht aus harten Lederriemen, um meinen Kopf straffen würde... Extreme Kräfte schnitten durch meine Magenhöhlen, gerade so, als ob ein Schlächter oder sein Gehilfe, die Magenhohle eines Ochsen herausschneiden würden... Da war ein extremes Brennen in meinem Körper, gerade so, als ob zwei starke Männer einen schwächeren Mann bei den Armen fassen würden, und ihn über einer Grube heißer Glut rösten und braten wurden. Und trotzdem unermüdliche Beharrlichkeit in mir aufgekommen, und unvermischte Achtsamkeit eingerichtet war, war mein Körper, wegen dieser schmerzvollen Anwendung, aufgebracht und unruhig. Doch dieses schmerzvolle Gefühl, das auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

"Devas, mich sehend, sagten: 'Gotama der Besinnliche ist tot.' Andere Devas sagten: 'Er ist nicht tot, er ist am Sterben.' Andere sagten: 'Er ist weder tot, noch am Sterben, er ist ein Arahat, denn das ist die Art wie Arahats leben.'

"Ich dachte: 'Was wäre, wenn ich mit ohne Nahrung auskommend ziehend ausüben würde.' Die Devas kamen zu mir und sagten: 'Lieber Herr, bitte übt nicht mit ohne Nahrung auskommend ziehend aus. Wenn Ihr ohne Nahrung auskommend zieht, werden wir Euch himmlischen Nährstoff durch Eure Poren einflößen, und Ihr werden damit überleben.' Ich dachte: 'Wenn ich behaupten würde, völlig zu fasten, während diese Devas mit himmlischen Nährstoff durch meine Poren einflößen, würde ich lügen.' So entließ ich sie, sagend: 'Genug.'

"Ich dachte: 'Was wäre wenn ich nur wenig Nahrung, zu einem Zeitpunkt, einnehmen würde, nur eine handvoll Bohnensuppe, Linsensuppe, Wickensuppe oder Erbsensuppe, zu einem Zeitpunkt.' So nahm ich nur wenig Nahrung, zu einem Zeitpunkt, nur eine handvoll Bohnensuppe, Linsensuppe, Wickensuppe oder Erbsensuppe, zu einem Zeitpunkt, ein. Mein Körper wurde extrem ausgezehrt. Einfach durch mein so wenig Essen, wurden meine Glieder wie verbundene Segmente aus Rebenstielen, oder Bambusstielen... Mein Rücken wurde wie eines Kamels Huf... Mein Rückgrat stand wie eine Perlenkette hervor... Meine Rippen ragten wie die herausragenden Sparren eines alten, verwahrlosten Schuppens heraus... Der Schimmer meiner Augen erschien tief in meine Augenhöhlen versunken zu sein, wie der Schimmer von Wasser in einem Brunnen... Meine Kopfhaut vertrocknete und verwelkte wie ein grüner Bitterkürbis, in der Hitze und dem Wind vertrocknet und verwelkt... Die Haut meines Bauches legte sich so fest an meinen Rücken an, daß wenn ich dachte meinen Bauch zu berühren, ich auch meinen Rücken erfaßte, und wenn ich dachte meinen Rücken zu berühren, erfaßte ich auch die Haut meines Bauches... Wenn ich urinierte oder den Darm entleerte, fiel ich genau dort auf mein Gesicht... Einfach durch mein so wenig Essen, wenn ich versuchte meinen Körper zu entspannen, und mit meinen Händen über meine Glieder strich, fielen die Haare, verrottet an ihrer Wurzel, von meinem Körper, als ich rieb, einfach durch mein so wenig Essen.

"Leute mich sehend würden sagen: 'Gotama, der Besinnliche, ist schwarz.' Andere Leute würden sagen: 'Gotama, der Besinnliche, ist nicht schwarz, er ist braun.' Andere würden sagen: 'Gotama, der Besinnliche ist werden schwarz noch braun, er ist goldhäutig.' So sehr hatte sich die klare, strahlende Farbe meiner Haut verschlechtert, einfach durch mein so wenig Essen.

"Ich dachte: 'Was immer Brahmanen oder Besinnliche in der Vergangenheit an schmerzvollen, quälenden, stechenden Gefühlen, aufgrund deren Strebens, gefühlt haben, ist dieses das äußerste. Keines war je größer als dieses. Was immer Brahmanen oder Besinnliche in der Zukunft an schmerzvollen, quälenden, stechenden Gefühlen, aufgrund deren Strebens, fühlen werden, ist dieses das äußerste. Keines wird je größer sein als dieses. Was immer Brahmanen oder Besinnliche in der Gegenwart an schmerzvollen, quälenden, stechenden Gefühle, aufgrund deren Strebens, fühlen, ist dieses das äußerste. Keines ist größer als dieses. Aber mit dieser quälenden Ausübung von Entbehrung, habe ich keinerlei übermenschlichen Zustand erlangt, keinerlei Unterscheidung in Wissen, oder Vision würdig eines Noblen. Könnte da ein andere Pfad zum Erwachen sein?'

MN 36

Daruf hin begegnet er Angst und Terror

"So blieb ich zu einer späteren Zeit, an anerkannten, bestimmten Nächten, wie der achten, vierzehnten und fünfzehnten, der Mond Halbmonate, an einer Art der Platze, die furchtgebietend sind und die Haare zu Berge stehen lassen, wie Parkschreine, Waldschreine und Baumschreine. Und während ich dort blieb, würde da ein wildes Tier kommen, oder ein Vogel, würde einen Ast zu Fall bringen, oder der Wind würde die fallenden Blätter zum Rascheln bringen. Der Gedanke würde mir aufkommen: 'Ist dieses aufkommende Angst und Terror?' Dann kam mir der Gedanke auf: 'Warum bleibe ich dabei, auf Angst nur zu erwarten? Was wenn ich Angst und Terror, in welchem Zustand sie aufkommen, bändigen würde?' So wenn Angst und Terror, während ich zurück und vorwärts ging, aufkam, würde ich nicht aufstehen oder hin setzten oder mich hin legen. Ich würde weiter zurück und vorwärts gehen, bis ich diese Angst und Terror gebändigt hatte. Wenn Angst und Terror, während ich saß, auf kam, würde ich nicht mich nicht hinlegen oder aufstehen oder gehen. Ich würde weiter sitzen, bis ich diese Angst und Terror gebändigt hatte. Wenn Angst und Terror, während ich lag, auf kam, würde ich mich nicht aufsetzen oder aufstehen oder gehen. Ich würde weiter liegen, bis ich diese Angst und Terror gebändigt hatte."

MN 4

Mara, the personification of evil, pays a visit

"Bhikkhus, schwankt Mara fortwährend, unaufhörlich um Euch herum [denkend]: "Vielleicht bekomme ich die Möglichkeit über das Mittel des Auges... des Ohrs... der Nase... der Zunge... dem Körper. Vielleicht bekomme ich die Möglichkeit über das Mittel des Verstandes.' Deshalb, Bhikkhus, solltet Ihr, mit den Toren Eurer Sinn gut-bewacht, verweilen.

SN 35.199

Zu mir — entschlossen in Anstrengung nahe dem Fluß Nerañjara, eine große Anstrengung tun, Jhana unternehmen, um Ruhe vom Joch zu erlangen — Namuci[1] kam, Worte des Mitgefühls sprechend: "Ihr seid aschfarben, dünn. Tod ist in Eurer Gegenwart. Tod hat 1,000 Teile von Euch. Nur ein Teil ist Euer Leben. Lebt, guter Mann! Leben ist besser. Lebend, könnt Ihr Handlungen der Verdienste tun. Euer Leben des heiligen Lebens, Feueropfer ausführend, wird Eure Verdienste anhäufen. Welchen Nutzen hat Anstrengung für Euch? Hart zu folgen — der Pfad der Anstrengung — schwer zu tun, hart zu ertragen." Diese Verse sprechend, stand Mara in des Erwachtens Gegenwart. Und zu diesem Mara, dieses sprechend, sagte der Berfeite dies: "Stammesmann der Gewissenlosen, Bösereiner, kommt hierher, für was immer für einen Zweck: Ich habe, für Verdienste, selbst nicht den geringsten Gebrauch. Jene, die einen Bedarf an Verdiensten habend: dies sind jene passend zu Maras Aufwarten. In mir sind Überzeugung, Entsagung, Beharrlichkeit, Einsicht. Warum, wenn so entschlossen ich bin, bittet Ihr mich zu leben? Dieser Wind könnte verbrennen selbst des Flußes Strom. Warum, wenn entschlossen ich bin, sollte mein Blut nicht wegtrocknen? So wie mein Blut vertrocknet, trocknet Galle und Schleim aus. So Muskeln schwinden, klarer wird der Geist; Achtsamkeit, Einsicht, Konzentration stehen gefestigter. In dieser Weise bleibend, das ultimative Gefühl, [2] erreichend, hat der Geist kein Interesse, in Sinnesbegehren. Seht: eines Wesens Reinheit! Sinnesbegehren ist Eure erste Armee. Eure zweite wird Unzufriedenheit genannt. Eure dritte ist Hunger und Durst. Eure vierte Begierde heißt. Fünft Faulheit und Trägheit ist. Sechste wird Schrecken genannt. Eure siebende ist Unsicherheit. Heuchlerei und Verbohrtheit, Eure Achte. Gewinn, Gaben, Ruhm und Status falsch erlangt, und wer immer sich selbst loben wurde, und andere verächtlich macht. Das, Namuci, ist Eure Arme, des Dunklen Kommandos Macht. Ein Dummkopf, kann sie nicht besiegen, doch einer der sie besiegt hat erlangt Glück. Trage ich Muñja-Grass? [3] Ich spucke auf mein Leben. Tod im Kampf wäre besser für mich, als wenn ich, besiegt, überlebe. Hier sich versenken, erscheinen sie nicht, manche Brahmanen und Besinnliche. Sie kennen den Pfad nicht auf welchem, jene mit guten Ausübungen gehen. Die beflaggte Kraft sehend auf allen Seiten — die Truppen, Mara einher mit seinem Pferd — Ich ziehe in den Kampf. Mögen sie mich nicht von meinem Fleck bewegen. Diese Eure Armee, welche die Welt mit ihren Devas nich überwinden kann, zerschlagen ich werde mit Einsicht — wie einen unbefeuerten Kessel mit einem Stein. Tuend meinen Entschluß gemeistert, Achtsamkeit gut eingerichtet, Werde ich voranschreiten, von Königreich zu Königreich, viele Schüler unterrichten. Diese — gewissenhaft, bestimmt, mein Angebot ausübend — entgegen Eurer Wünsche, gehen werden wo, dort hin gegangen, kein Trübsal ist."

Mara:

"Für sieben Jahre, habe ich mich verbissen in des Befreitens Schritte, doch keine Öffnung habe erlangt in dem Selbst-Erwachteneinen, und ruhmreich. Ein Rabe umkreist einen Stein, die Farbe von Speck — 'Möge ich gefunden haben, etwas feines hier. Möge da etwas Schmackhaftes sein' — doch erlangt er nichts Köstliches hier, der Rabe fort zieht. Wie der Rabe den Felsen angreift, Bin ich meiner überdrüssig mit Gotama." Als er von Kummer überkommen war, seine Laute fiel heraus unter seinem Arm. Dann, er, der verzweifelte Geist, verschwand, genau hier.

Snp III.2

Anmerkungen

1.
Mara.
2.
Der höchste Gleichmut, der durch Jhana erlang werden kann.
3.
Muñja-Gras war im alten Indien, ein Equivalent zur weißen Flagge. Ein Krieger, der annahm, daß er vielleicht aufgeben würde, würde Muñja-Gras mit sich in den Kampf nehmen. Wenn er aufgab, würde er sich, mit dem Muñja-Gras im Mund, hinlegen. Der Buddha, im fragen einer rhetorischen Frage, zeigt damit an, daß er nicht diese Art von Krieger ist, der Muñja-Gras mit sich tragen würde. Wenn besiegt, würde er lieber streben, als zu aufzugeben.

Er legt seine Entbehrungen ab

"Ich dachte: 'Ich erinnere mich einst, als mein Vater, der Sakyan arbeitete, und ich im kühlen Schatten eines Rosenapfelbaumes saß, ich dann, recht zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten geistigen Qualitäten, in das erste Jhana eintrat und darin verweilte: Verzücken und Wohl, geboren aus Rückzug, begleitet von gerichtetem Gedanken und Erwägung. Könnte das der Pfad zum Erwachen sein?' Dann, dieser Erinnerung folgend, kam die Erkenntnis: 'Das ist der Pfad zum Erwachen.' Ich dachte: 'Warum fürchte ich mich also von diesem Wohl, daß nichts mit Sinnlichkeit zu tun hat, nichts mit ungeschickten geistigen Qualitäten, doch dieses Wohl ist nicht leicht zu erlangen, mit einem Körper so extrem ausgezehrt. Was wäre wenn ich etwas feste Nahrung zu mir nehmen würde: etwas Reis und Brei.' So nahm ich etwas feste Nahrung zu mir: etwas Reis und Brei. Nun fünf Bhikkhus hatten mich begleitet, denkend: 'Wenn Gotama, unsere Besinnlicher, etwas höhere Zustände erlangt, wird er es uns sagen.' Aber als sie mich sahen, etwas feste Nahrung zu mir nehmend, etwas Reis und Brei, waren sie angewidert und verließen mich, denkend: 'Gotama, der Besinnliche, lebt im Luxus. Er hat seine Anwendungen abgelegt und ist zu Überfluß zurückgeschlittert.'

"Als ich so wieder Nahrung zu mir genommen hatte, und Kraft wiedererlangte, dann, recht zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten geistigen Qualitäten, betrat und verweilte ich im ersten Jhana: Verzücken und Wohl, geboren aus Rückzug, begleitet von gerichtetem Gedanken und Erwägung. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb. Mit dem Stillen von gerichteten Gedanken und Erwägungen, betrat und verweilte ich im zweiten Jhana: Verzücken und Wohl, geboren aus Konzentration, Einigung des Wesens, frei von gerichtetem Gedanken und Erwägung, innere Sicherheit. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb. Mit dem Schwinden von Verzücken, verbliebt ich gleichmütig, achtsam und wachsam, und nahm Wohl mit dem Körper wahr. Ich betrat und verweilte im dritten Jhana, von dem die Noblen erklären: 'Gleichmütig und Achtsam, hat er einen angenehmen Verbleib'. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb. Mit dem Ablegen von Wohl und Weh, so wie mit dem früheren Verschwinden von Hochgefühl und Bedrängnis, betrat und verweilte ich im vierten Jhana: Reinheit von Gleichmut und Achtsamkeit, weder Wohl noch Weh. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

MN 36

Das Erwachen   

[Zeit: -45 BE]

Er findet den Mittelweg

"Da sind diese zwei Extreme, denen einer der fortgezogen ist, nicht nachhängen tut. Welche zwei? Jenem welches dem Sinnesvergnügen zugetan ist, im Bezug auf Sinnesobjekte: entwürdigend, vulgär, gewöhnlich, unedel, unvorteilhaft, und jenes, welches der Selbstbedrängnis zugetan ist: schmerzvoll, unedel, unvorteilhaft. Diese beiden Extreme vermeidend, wurde von Tathagata der Mittelweg verwirklicht, Vision erzeugend, Wissen erzeugend, zu Stille führend, zu direktem Wissen, zum Selbst-Erwachen, zur Ungebundenheit.

"Und was ist der Mittelweg, verwirklicht vom Tathagata, welcher Vision erzeugt, Wissen erzeugt, zu Stille führt, zu direktem Wissen, zu Selbst-Erwachen, zu Ungebundenheit? Genau dieser Noble Achtfache Pfad: rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration. Dieses ist der Mittelweg, verwirklicht von Tathagata, der, Vision erzeugend, Wissen erzeugend, zu Stille führt, zu direktem Wissen, zu Selbst-Erwachen, zu Ungebundenheit.

SN 56.11

Er durchdringt die Drei Wissen

"Als der Geist so konzentriert, gereinigt, strahlend, makellos, frei von Trübungen, fügsam, formbar, standhaft und zur Gelassenheit gelangt war, richtete ich ihn zu dem Wissen des Wiedererinnerns meiner vergangenen Leben. Ich wiedererinnerte mich vielfältiger vergangener Leben, d.h. einer Geburt, zwei... , fünf... , zehn... , fünfzig... , einhundert, eintausend, einhunderttausend, viele Weltzeitalter von kosmischem Zusammenzug, vieler Weltzeitalter von kosmischer Ausdehnung, vieler Weltzeitalter von kosmischem Zusammenzug und Ausdehnung: 'Dort hatte ich solch einen Namen, gehörte solch einer Sippe an, hatte solch eine Erscheinung. So war meine Nahrung, so meine Erfahrung von Wohl und Weh, so das Enden meines Lebens. Aus diesem Zustand dahinscheidend, kam ich dort wieder auf. Dort ebenfalls, hatte ich solch einen Namen, gehörte solch einer Sippe an, hatte solch eine Erscheinung. So war meine Nahrung, so meine Erfahrung von Wohl und Weh, so das Enden meines Lebens. Aus diesem Zustand dahinscheidend, kam ich dort wieder auf.' So wiedererinnerte ich mich meiner vielfältigen vergangenen Leben, deren Art und Details.

"Dieses war das erste Wissen, das ich, in der ersten Wache der Nacht, erlangte. Unwissenheit war zerstört, Wissen kam auf, Dunkelheit war zerstört, Licht kam auf, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

"Als der Geist so konzentriert, gereinigt, strahlend, makellos, frei von Trübungen, fügsam, formbar, standhaft und zur Gelassenheit gelangt war, richtete ich ihn zu dem Wissen über das Dahinscheiden und Wiedererscheinen von Lebewesen. Ich sah, mit dem Mittel des himmlischen Auges, gereinigt und das menschliche übertreffend, Lebewesen dahinscheiden und wiedererscheinen, und erkannte wie diese unterlegen und erhaben, schön und häßlich, beglückt und unbeglückt, im Einklang mit deren Kamma waren: 'Diese Lebewesen, welche mit schlechtem Verhalten im Körper, Sprache und Geist bestückt waren, welche die Noblen verunglimpften, falsche Ansichten hielten und Handlungen unter Einfluß von falschen Ansichten unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, sind in der Ebene der Entbehrung, den schlechten Bestimmungsort, den niedrigen Reichen, in der Hölle, wiedererschienen. Aber jene Lebewesen, die bestückt mit gutem Verhalten des Körpers, Sprache und Geist waren, welche die Noblen nicht verunglimpften, die rechte Ansicht hielten und Handlungen unter Einfluß von rechter Ansicht unternahmen, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, sind diese am guten Bestimmungsort, in den himmlischen Welten, wiedererscheinen.' So sah ich, mit dem Mittel des himmlischen Auges, gereinigt und das menschliche übertreffend, Lebewesen dahinscheiden und wiedererscheinen, und ich erkannte wie diese im Einklang mit deren Kamma, unterlegen und erhaben, schön und häßlich, beglückt und unbeglückt waren.

"Dieses war das zweite Wissen, das ich, in der zweiten Wache der Nacht, erlangte. Unwissenheit war zerstört, Wissen kam auf, Dunkelheit war zerstört, Licht kam auf, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

"Als der Geist so konzentriert, gereinigt, strahlend, makellos, frei von Trübungen, fügsam, formbar, standhaft und zur Gelassenheit gelangt war, richtete ich ihn zu dem Wissen über das Enden von geistigen Gärungen. Ich erkannte wie es tatsächlich gegenwärtig war, das: 'Dieses ist Streß... Dieses der Ursprung von Streß... Dieses die Beendigung von Streß... Dieses der Pfad, der zur Beendigung von Streß führt... Dieses sind Gärungen... Dieses ist der Ursprung von Gärungen... Diese ist die Beendigung von Gärungen... Dieses ist der Weg, der zur Beendigung von Gärungen führt.' Mein Herz, so wissend, so sehend, war von der Gärung von Sinnlichkeit befreit, befreit von der Gärung des Werdens, befreit von der Gärung von Unwissenheit. Mit Befreiung, war da das Wissen: 'Befreit'. Ich erkannte das: 'Geburt ist beendet, das heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan! Da ist nichts weiteres zum Zwecke dieser Welt.'

"Dieses war das dritte Wissen, das ich, in der dritten Wache der Nacht, erlangte. Unwissenheit war zerstört, Wissen kam auf, Dunkelheit war zerstört, Licht kam auf, so wie es in einem passiert, der gewissenhaft, begeistert und entschlossen ist. Doch das angenehme Gefühl, daß auf diese Weise auf kam, drang nicht in meinen Geist ein, oder verblieb.

MN 36

Das Höchste Erwachen!

Den Kreis vieler Geburten durchwanderte ich ohne Lohn, ohne Rast, auf der Suche nach dem Hausbauer. Geburt ist qualvoll wieder & wieder. Hausbauer, du bist entdeckt! Du wirst kein Haus mehr bauen. All deine Sparren sind zerbrochen, der Firstbalken zerstört, dahingegangen in die 'Formlosigkeit', ist der Geist am Ende der Begierde angelangt.

Dhp 153-4

Er wird zum Tathagata

""Der Welt gegenüber ist der Tathagata völlig erleuchtet. Von der Welt, ist der Tathagata getrennt. Der Entstehung der Welt gegenüber, ist der Tathagata völlig erwacht. Die Entstehung der Welt, ist von Tathagata abgelegt worden. Der Beendigung der Welt gegenüber, ist der Tathagata völlig erwacht. Die Beendigung der Welt, ist von Tathagata verwirklicht worden. Dem Pfad der zur der Beendigung der Welt führt gegenüber, ist der Tathagata völlig erwacht. Der Pfad, der zu der Beendigung der Welt führt, ist von Tathagata entwickelt worden.

"Was immer in dieser Welt, mit seinen Devas, Maras und Brahmas, seinen Generationen zusammen mit Besinnlichen und Brahmanen, Prinzen und Männern, gesehen, gehört, gespürt, wahrgenommen, erlangt, danach getrachtet, mit dem Verstand erwogen, dessen gegenüber, ist der Tathagata völlig erwacht. Deshalb wird er der Tathagata genannt.

""Von der Nacht in der der Tathagata völlig zum unübertrefflichen rechten Selbsterwachen erwachte, bis zu der Nacht in der er völlig ungebunden in der Ungebundenheitbeschaffenheit ohne verbleibenden Treibstoff ist, was immer der Tathagata gesagt hat, gesprochen, erklärt, ist einfach so (tatha) und nicht anders. Deshalb wird er der Tathagata genannt.

"Der Tathagata ist einer, der im Einklang mit (tatha) tut, was er lehrt, einer ist, der im Einklang mit dem lehrt, was er tut. Deshalb wird er der Tathagata genannt.

"In dieser Welt mit seinen Devas, Maras und Brahmas, seinen Generationen zusammen mit Besinnlichen und Brahmanen, Prinzen und Männern, ist der Tathagata der unbezwungene Bezwinger, der Handhabende der Macht. Deshalb wird er der Tathagata genannt."

Iti 112

Nach dem Erwachen   

Der Buddha untersucht die Gesetzte von Ursache-und-Wirkung

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß in Uruvelā, am Ufer des Nerañjarā an den Wurzeln des Bodhi-Baumes, dem Baum des Erwachens, neulich erwacht, verweilte. Und zu diesem Anlaß saß er an den Wurzeln des Bodhi-Baumes für sieben Tage in einer Sitzung, feinfühlig gegenüber dem Glück der Befreiung. Dann, nach dem Vergehen von sieben Tagen, nach dem Aufkommen dieser Konzentration, in der dritten Nachtwache, gab er dem Bedingten Mitaufkommen in Vorwärts- und Rückwertsreihenfolge genaue Obacht, diese:

Wenn dies ist, ist das. Von dem Aufkommen von diesem, kommt das Aufkommen von jenem. Wenn dies nicht ist, ist das nicht. Von der Beendigung von diesem, kommt die Beendingung von jenem.

Mit anderen Worten:

Von Unwissenheit, als eine erforderliche Ursache, kommt Gestaltung.
Von Gestaltung, als eine erforderliche Ursache, kommt Bewußtsein.
Von Bewußtsein, als eine erforderliche Ursache, kommt Name-und-Form.
Von Name-und-Form, als eine erforderliche Ursache kommt der Sechssinnesträger.
Von Sechssinnesträger, als eine erforderliche Ursache, kommt Kontakt.
Von Kontakt, als eine erforderliche Ursache, kommt Gefühl.
Von Gefühl, als eine erforderliche Ursache, kommt Begierde.
Von Begierde, als eine erforderliche Ursache, kommt Festhalten/Unterhalt.
Von Festhalten/Unterhalt, als einer erforderliche Ursache, kommt Werden (Entstehen).
Von Werden (Entstehen), als eine erforderliche Ursache, kommt Geburt.
Von Geburt, als eine erforderliche Ursache, kommen dann Altern-und-Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis ins Spiel. So ist die Ursache dieser gesamten Masse an Leiden und Streß.
Nun, von dem rückstandslosen Weichen und Beenden, eben dieser Unwissenheit, kommt die Beendigung von Gestaltung. Von der Beendigung der Gestaltung, kommt die Beendigung von Bewußtsein. Von der Beendigung von Bewußtsein, kommt die Beendigung von Name-und-Form. Von der Beendigung von Name-und-Form, kommt die Beendigung vom Sechssinnesträger. Von der Beendigung vom Sechssinnesträger, kommt die Beendigung von Kontakt. Von der Beendingung von Kontakt, kommt die Beendigung von Gefühl. Von Beendigung von Gefühl, kommt die Beendigung von Begierde. Von der Beendigung von Begierde, kommt die Beendigung von Festhalten/Unterhalt. Von der Beendigung von Festhalten/Unterhalt, kommt die Beendigung von Werden(Entstehen). Von der Beendigung von Werden(Entstehen), kommt die Beendigung von Geburt. Von der Beendigung von Geburt, dann Altern-und-Tod, Kummer, Wehklage, Schmerz, Verzweiflung und Bedrängnis, alles endet. So ist die Beendigung von der gesamten Masse von Leiden und Streß.

Dann, mit dem erkennen der Wichtigkeit dessen, rief der Befreite zu diesem Anlaß aus:

So Phänomene klar werden, dem Brahmanen — begeister, in Jhāna — steht er, Māras Arme verjagend, wie die Sonne, den Himmel erstrahlt.

Ud 1.3

Er denkt nach: Wenn sollte ich als meinen Lehrer ehren?

Ich habe gehört, daß zu einem Anlaß, als der Befreite kürzlich Selbst-erwachte, er in Uruvela verweilte, am Ufer des Nerañjara-Flusses, am Fuße des Ziegenherdens Banyanbaum. Dann, während er allein und in Zurückgezogenheit war, kam diese Reihe an Gedanken in seinem Wesen auf: "Man leidet, wenn ohne Verehrung oder Respekt verweilend. Nun in Abhängigkeit von welchem Brahmanen oder Besinnlichen, kann ich, ihn achtend, verehrend und respektierend, verweilen?"

Dann kam ihm der Gedanke auf: "Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Tugend sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Tugend als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

"Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Konzentration sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Konzentration als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

"Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Einsicht sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Einsicht als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

"Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Befreiung sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Befreiung als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

"Es würde zum Zwecke des Vervollkommnens einer unvollkommenen Ansammlung von Wissen und Vision sein, wenn ich in Abhängigkeit von einem anderen Brahmanen oder Besinnlichen, ihn verehrend und respektierend, verweilen würde. Wie auch immer, in dieser Welt mit ihren Devas, Maras und Brahmas, in dieser Generation mit ihren Brahmanen und Besinnlichen, ihres Königtums und gemeinen Volk, sehen ich keinen anderen Brahmanen oder Besinnlichen, vollkommener in Wissen und Vision als ich, in dessen Abhängigkeit, ihn verehrend und respektierend, ich verweilen könnte.

"Was wäre, wenn ich in Abhängigkeit eben dieses Dhammas, zu dem ich völlig erwacht bin, es verehrend und respektierend, verweile?"

Dann, mit seinem eigenen Wesen die Reihe von Gedanken in des Befreitens Wesen erkannt, verschwand Brahma Sahampati, gerade so, wie ein starker Mann seinen gebeugten Arm ausstreckt, oder seinen gestrecken Arm beugt, aus der Brahma-Welt und wiedererschien vor dem Befreiten. Seine obere Robe auf einer Schulter richtend, begrüßte er den Befreiten, mit seinen Händen vor seinem Herzen gefalten, und sagte: "So ist es, Befreiter! So ist es Gutgegangener! Jene die in der Vergangenheit Arahats waren, Rechtensselbsterwachte, auch diese verweilten in der Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst, es verehrend und respektierend. Jene, die in der Zukunft Arahat, Rechtensselbsterwachte sein werden, auch diese werden in Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst, verweilen, es verehrend und respektierend. Und laßt den Befreiten, der nun in der Gegenwart der Arahat, der Rechtensselbsterwachte ist, in Abhängigkeit von eben diesem Dhamma selbst verweilen, es verehrend und respektierend."

SN 6.2

Er denkt nach: Sollte ich diese Dhamma anderen lehren?

Ich habe gehört, daß zu einer Begebenheit, als der Befreite frisch Selbst-erwacht war, er in Uruvela, am Ufer des Nerañjara-Flußes, am Fuße des Ziegenhirtens Banyanbaumes verweilte. Dann, während er alleine und in Zurückgezogenheit war, kam diese Reihe von Gedanken in seinem Wesen auf: "Dieses Dhamma, daß ich erlangt habe, ist tief, schwer zu sehen, schwer zu verwirklichen, friedvoll, verfeinert, über das Ausmaß von Mutmaßung hinaus, tiefgründig, wahrzunehmend von Weisen. Aber diese Generation erfreut in Anhaftung, ist erregt durch Anhaftung, genießt Anhaftung. Für eine Generation, erfreut in Anhaftung, erregt durch Anhaftung, Anhaftung genießend, sind diese/jene Bedingtheit und Bedingtes Mitaufkommen schwer zu sehen. Auch dieser Zustand ist schwer zu sehen: Die Auflösung von allen Gestaltungen, das Erlöschen von allen Anschaffungen, das Beenden von Verlangen; Begierdelosigkeit; Ungebundenheit. Und wenn ich das Dhamma lehren würde, und andere mich nicht verstehen würden, würde dieses ermüdend für mich sein, mühselig für mich sein."

Genau dann kamen dem Befreiten diese Verse, unausgesprochen in der Vergangenheit, zuvor ungehört, auf:

Genug nun mit dem Lehren, was nur mit Schwierigkeiten, ich erreicht. Dieses Dhamma ist nicht leicht verwirklicht, von jenen, eingenommen von Ablehnung und Begehren. Was verworren, fein, tief, schwer zu sehen, den Fluß entgegen geht — jene erfreut in Begehren, in der Masse der Dunkelheit eingehüllt, nicht sehen würden.

Als der Befreite so besann, neigte sich sein Geist dazu entspannt zu verweilen, das Dhamma nicht lehrend.

Dann dachte Brahma Sahampati, mit seinem eigenen Wesen die Reihen an Gedanken in des Befreitens Wesen erkannt habend: "Die Welt ist verloren! Die Welt ist zerstört! Der Geist des Tathagata, des Arahats, des Rechtens Selbsterwachten, neigt sich dazu entspannt zu verweilen, das Dhamma nicht lehrend!" Dann, gerade so wie eine starker Mann, seinen abgewinkelten Arm ausstrecken, oder seinen ausgesteckten Arm abwickeln würde, verschwand Brahma Sahampati aus der Brahma-Welt, und wiedererschien vor dem Befreiten. Seine obere Robe über einer Schulter richtend, kniete er mit seinem rechten Knie auf dem Boden, grüßte den Befreiten, mit seinen Händen vor seinem Herzen gefalten, und sagte zu ihm: "Herr, laßt den Befreiten das Dhamma lehren! Laßt den Gutgegangenen das Dhamma lehren! Da sind Lebewesen mit wenig Staub in deren Augen, die abfallen, weil sie nicht das Dhamma hören. Da werden jene sein, die das Dhamma verstehen werden."

...

Dann begutachtete der Befreite, des Brahmas Einladung verstanden habend, aus Mitgefühl für Lebewesen, die Welt mit den Auge eines Erwachten. Als er so tat, sah er Lebewesen mit wenig Staub in deren Augen, und jene mit viel, jene mit scharfen Fähigkeiten, und jene mit beschränkten, jene mit guten Eigenschaften, und jene mit schlechten, jene leicht zu belehren, und jene schwer, manche von Ihnen die Schande und Gefahr in der anderen Welt sehend. Gerade so wie ein Teich voller blauer oder roter oder weißer Lotuse, mögen manche Lotuse, geboren und wachsend im Wasser, gedeihen, während von Wasser umgeben, ohne sich aus dem Wasser zu erheben, manche mögen auf der selben Ebene mit dem Wasser stehen, während manche sich aus dem Wasser erheben mögen und, ohne von Wasser benetzt zu sein, stehen, so auch, die Welt mit dem Auge eines Erwachten begutachtend, sah der Befreite Lebewesen mit wenig Staub in deren Augen, und jene mit viel, jene mit scharfen Fähigkeiten, und jene mit beschränkten, jene mit guten Eigenschaften, und jene mit schlechten, jene leicht zu belehren, und jene schwer, manche von Ihnen die Schande und Gefahr in der anderen Welt sehend.

...

Dann der Brahma Sahampati, denkend: "Der Befreite hat Zustimmung gegeben, das Dhamma zu lehren", verneigte er sich vor den Befreiten und, ihm auf der Rechten unrundend, verschwand genau da.

SN 6.1

Er denkt nach: Wem sollte ich dieses Dhamma zuerst lehren?

"Dann kam mir der Gedanke auf: 'Wem sollte ich das Dhamma zu erst lehren? Wer wird dieses Dhamma schnell verstehen?' Da erinnerte ich mich: 'Dieser Alara Kalama ist weise, kompetent, intelligent. Er hat schon lange Zeit wenig Staub in den Augen gehabt. Wie, wenn ich ihn das Dhamma zu erst lehrte? Er wird schnell dieses Dhamma verstehen.' Darauf kamen Devas zu mir und sagten: 'Herr, Alara Kalama starb vor sieben Tagen.' Und Wissen und Sicht kam in mir auf: 'Alara Kalama starb vor sieben Tagen.' Der Gedanke kam mir auf: 'Einen großen Verlust hat Alara Kalama erlitten. Wenn er dieses Dhamma gehört hätte, hätte er es schnell verstanden.'

"Dann kam mir der Gedanke auf: 'Wen sollte ich das Dhamma zu erst lehren? Wer wird dieses Dhamma schnell verstehen?' Da erinnerte ich mich: 'Dieser Uddaka Ramaputta ist weise, kompetent, intelligent. Er hat schon lange Zeit wenig Staub in den Augen gehabt. Wie, wenn ich ihn das Dhamma zu erst lehrte? Er wird schnell dieses Dhamma verstehen.' Darauf kamen Devas zu mir und sagten: 'Herr, Uddaka Ramaputta starb letzte Nacht.' Und Wissen und Sicht kam in mir auf: 'Uddaka Ramaputta starb letzte Nacht.' Der Gedanke kam mir auf: 'Einen großen Verlust hat Uddaka Ramaputta erlitten. Wenn er dieses Dhamma gehört hätte, hätte er es schnell verstanden.'

"Dann kam mir der Gedanke auf: 'Wen sollte ich das Dhamma zu erst lehren? Wer wird dieses Dhamma schnell verstehen?' Da erinnerte ich mich: 'Sie waren mir sehr hilfreich, die Gruppe von fünf Bhikkhus, die mir aufwarteten, als ich entschlossen in meiner Anstrengung war. Wie, wenn ich sie das Dhamma zu erst lehrte?' Ich fragte mich: 'Wo hält sich die Gruppe von fünf Bhikkhus nun auf?' Und mit dem himmlischen Auge, dem geläuterten, das menschliche übertreffend, sah ich, dass sie sich nahe Varanasi im Hirschpark bei Isipatanaaufhielten.

"Dann, nachdem ich mich in Uruvela so lange aufgehalten hatte, wie ich wollte, machte ich mich auf, in Etappen nach Varanasi zu wandern. Upaka, der Ajivaka sah mich auf der Straße zwischen Gaya und (der Stelle des) Erwachen(s), und sagt, als er mich sah, zu mir: 'Klar, mein Freund, sind deine Fähigkeiten. Rein ist dein Angesicht, und hell. Um wessenthalber bist du hinaus gezogen in die Hauslosigkeit? Wer ist dein Lehrer? An wessen Dhamma erfreust du dich?''

"Als dies gesagt war, antwortete ich Upaka, dem Ajivaka in den Versen:

'All-siegend allwissend bin ich, in Bezug auf alle Dinge anhanglos. All-aufgebend Losgelöst im Enden des Verlangens: vollständig aus mir selbt heraus, auf wen sollte ich als meinen Lehrer zeigen? [4] Ich habe keinen Lehrer, und einer wie ich kann nicht gefunden werden. In der Welt mit ihren Devas, habe ich keinesgleichen. Denn ich bin ein Arahant in der Welt; Ich, der unübertreffliche Lehrer. Ich allein bin rechtmäßig selbsterwacht. Gekühlt bin ich, ungebunden. Um das Rad des Dhamma ins Rollen zu bringen gehe ich in die Stadt Kasi. In einer Welt, die blind geworden, schlage ich die Trommel des Todlosen.'

"'Deinen Behauptungen zufolge, mein Freund, musst du ein unendlicher Eroberer sein.'

'Eroberer sind jene wie ich, die haben erreicht der Gärungen Ende. Ich habe erobert böse Eigenschaften, und so, Upaka, bin ich ein Eroberer.'

"Als dies gesagt war, sagte Upaka: 'Mag es so sein, mein Freund', und — indem er seinen Kopf schüttelte und eine Seitenstraße nahm — ging er davon.

"Dann, indem ich in Etappen wanderte, gelangte ich in Varanasi an, im Hirschpark in Isipatana, wo die Gruppe von fünf Bhikkhus sich aufhielt. Von weitem sahen sie mich kommen und trafen, als sie mich erblickten, eine Verabredung untereinander, (sagend,) 'Freunde, hier kommt Gotama, der Besinnliche: luxuriös lebend, von seiner Anstrengung abweichend, zurückfallend in den Überfluss. Er verdient nicht, dass man sich vor ihm verbeugt, dass man ihn durch Aufstehen grüßt, oder dass man seine Robe und Schale entgegennimmt. Doch ein Sitz sollte bereitgestellt werden; wenn er möchte, kann er sich setzen.' Aber als ich heran kam, waren sie unfähig, ihre Abmachung einzuhalten. Einer, indem er aufstand, um mich zu grüßen, empfing meine Robe und Schale. Ein anderer breitete einen Sitz aus. Ein weiterer stellte Wasser zum Waschen meiner Füße bereit. Allerdings sprachen sie mich mit Namen und mit 'Freund' an.

"So sagte ich zu ihnen, 'Sprecht den Tathagata nicht beim Namen und mit 'Freund' an. Der Tathagata, Freunde, ist ein Würdiger, rechtmäßig selbsterwacht. Leiht Gehör, Freunde: das Todlose wurde erlangt. Ich werde euch anweisen. Ich werde euch das Dhamma lehren. Indem ihr übt wie angewiesen, werdet ihr in nicht langer Zeit das unübertreffliche Ziel des heiligen Lebens erreichen und darin verweilen, für welches Stammesleute rechtmäßig aus dem Haus in die Hauslosigkeit ziehen, es für euch selbst im Hier und Jetzt verwirklichend.'

"Als dies gesagt war, antwortete die Gruppe von fünf Bhikkhus mir: 'Durch diese Übung, dieses Verhalten, diese Ausführung von Entbehrungen erlangtet Ihr nicht irgendwelche überlegenen menschlichen Zustände, irgendeinen Zustand würdig eines Edlen. So wie könnt ihr jetzt — luxuriös lebend, von eurer Anstrengung abgewichen, zurückgefallen in den Überfluss — irgendwelche überlegenen menschlichen Zustände erlangt haben, irgendeine Auszeichnung in Wissen und Sicht, die würdig wäre eines Edlen?'

"Als dies gesagt war, antwortete ich ihnen: 'Der Tathagata, Bhikkhus, lebt nicht luxuriös, ist nicht von seiner Anstrengung abgewichen, ist nicht in den Überfluss zurückgefallen. Der Tathagata, Freunde, ist ein Würdiger, rechtmäßig selbsterwacht. Leiht Gehör, Freunde: Das Todlose wurde erlangt. Ich werde euch anweisen. Ich werde euch das Dhamma lehren. Indem ihr übt, wie angewiesen, werdet ihr in nicht langer Zeit das unübertreffliche Ziel des heiligen Lebens erreichen und darin verweilen, für welches Stammesleute rechtmäßig aus dem Haus in die Hauslosigkeit ziehen, es für euch selbst im Hier und Jetzt verwirklichend.'

Ein zweites Mal... Ein drittes Mal sagte die Gruppe von fünf Bhikkhus zu mir: 'Durch diese Übung, dieses Verhalten, diese Ausführung von Entbehrungen erlangtet Ihr nicht irgendwelche überlegenen menschlichen Zustände, irgendeinen Zustand würdig eines Edlen. So wie könnt ihr jetzt — luxuriös lebend, von eurer Anstrengung abgewichen, zurückgefallen in den Überfluss — irgendwelche überlegenen menschlichen Zustände erlangt haben, irgendeine Auszeichnung in Wissen und Sicht, die würdig ist eines Edlen?'

"Als dies gesagt war, antwortete die Gruppe von fünf Bhikkhus: 'Erinnert ihr euch daran, dass ich je zuvor in dieser Art gesprochen hätte?'

"'Nein, Herr.'

"'Der Tathagata, Bhikkhus, lebt nicht luxuriös, ist nicht von seiner Anstrengung abgewichen, ist nicht in den Überfluss zurückgefallen. Der Tathagata, Freunde, ist ein Würdiger, rechtmäßig selbsterwacht. Leiht Gehör, Freunde: Das Todlose wurde erlangt. Ich werde euch anweisen. Ich werde euch das Dhamma lehren. Indem ihr übt, wie angewiesen, werdet ihr in nicht langer Zeit das unübertreffliche Ziel des heiligen Lebens erreichen und darin verweilen, für welches Stammesleute rechtmäßig aus dem Haus in die Hauslosigkeit ziehen, es für euch selbst im Hier und Jetzt verwirklichend.'

"Und so war ich in der Lage, sie zu überzeugen."

MN 26

Das Rad des Dhammas in Bewegung setzen   

Buddhas erste große Lehrrede, an eine Gruppe von fünf Asketen

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß in Varanasi, in der Wildzufluchtstätte, zu Isipatana verweilte. Dort richtete er sich an die Gruppe von fünf Bhikkhus:

"Da sind diese zwei Extreme, denen einer der fortgezogen ist, nicht nachhängen tut. Welche zwei? Jenem welches dem Sinnesvergnügen zugetan ist, im Bezug auf Sinnesobjekte: entwürdigend, vulgär, gewöhnlich, unedel, unvorteilhaft, und jenes, welches der Selbstbedrängnis zugetan ist: schmerzvoll, unedel, unvorteilhaft. Diese beiden Extreme vermeidend, wurde von Tathagata der Mittelweg verwirklicht, Vision erzeugend, Wissen erzeugend, zu Stille führend, zu direktem Wissen, zum Selbst-Erwachen, zur Ungebundenheit.

[Der Noble Achtfache Pfad]

Und was ist der Mittelweg, verwirklicht vom Tathagata, welcher Vision erzeugt, Wissen erzeugt, zu Stille führt, zu direktem Wissen, zu Selbst-Erwachen, zu Ungebundenheit? Genau dieser Noble Achtfache Pfad: rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration. Dieses ist der Mittelweg, verwirklicht von Tathagata, der, Vision erzeugend, Wissen erzeugend, zu Stille führt, zu direktem Wissen, zu Selbst-Erwachen, zu Ungebundenheit.

[Die Vier Edlen Wahrheiten]

"Nun dieses, Bhikkhus, ist die edle Wahrheit von Streß: Geburt ist streßreich, Altern ist streßreich, Tod ist streßreich, Tod ist streßreich, Kummer, Wehklage, Schmerz, Elend und Verzweiflung, Verbundenheit mit dem Unlieben, ist streßreich, Trennung von dem Geliebten ist streßreich, nicht zu bekommen was gewollt, ist streßreich. In Kürze, die fünf Festhalteansammlungen sind streßreich.

"Und dieses, Bhikkhus, ist die edle Wahrheit vom Ursprung von Streß: das Verlangen, daß zu weiterem Werden treibt, begleitet von Begierde und Erfreuen, genössen nun hier und nun dort, d.h. Verlangen nach Sinnesvergnügen, Verlangen nach Werden, Verlangen nach Nicht-Werden.

"Und dies, Bhikkhus, ist die noble Wahrheit von der Beendigung von Streß: das rückstandslose Verschwinden und Beendigung, Entsagung, Abtretung; Befreiung und Loslassen von genau diesem Verlangen.

"Und dieses, Bhikkhus, ist die edle Wahrheit über den Weg der Ausübung, die zur Beendigung von Streß führt: genau dieser edle achtfache Pfad, rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, reche Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration.

[Eines Pflichten gegenüber den Vier Edlen Wahrheiten]

"Vision kam auf, Erkenntnis kam auf, Einsicht kam auf, Wissen kam auf, Strahlen kam in mir auf, im Bezug auf Dinge, niemals zuvor gehört: 'Dieses ist die edle Wahrheit von Streß.'... 'Diese edle Wahrheit von Streß, ist zu verstehen.'... 'Diese edle Wahrheit von Streß ist verstanden worden.'

Vision kam auf, Erkenntnis kam auf, Einsicht kam auf, Wissen kam auf, Strahlen kam in mir auf, im Bezug auf Dinge, niemals zuvor gehört: 'Dieses ist die edle Wahrheit vom Ursprung von Streß'... 'Diese edle Wahrheit vom Ursprung von Streß, ist abzulegen.'... 'Diese Edle Wahrheit vom Ursprung von Streß, ist abgelegt worden.'

""Vision kam auf, Erkenntnis kam auf, Einsicht kam auf, Wissen kam auf, Strahlen kam in mir auf, im Bezug auf Dinge, niemals zuvor gehört: 'Dieses ist die edle Wahrheit von der Beendigung von Streß'... 'Diese noble Wahrheit, von der Beendigung von Streß, ist direkt zu erfahren.'... 'Diese noble Wahrheit, von der Beendigung von Streß, ist direkt erfahren worden.'

"Vision kam auf, Erkenntnis kam auf, Einsicht kam auf, Wissen kam auf, Strahlen kam in mir auf, im Bezug auf Dinge, niemals zuvor gehört: 'Diese ist die edle Wahrheit des Weges der Ausübung, zur Beendigung von Streß'... 'Diese edle Wahrheit, des Weges der Ausübung, der zur Beendigung von Streß führt, ist zu entwickeln'... 'Diese edle Wahrheit, des Weges der Ausübung, der zur Beendigung von Streß führt, ist entwickelt worden.'

[Das zwölfspeichige Rad des Dhammas]

"Und, Bhikkhus, solange wie dieses, mein dreirundiges, zwölfumsetzendes Wissen und Vision, betreffend dieser vier edlen Wahrheiten, so wie sie entstehen, nicht rein war, behauptete ich nicht, direkt zum rechten Selbst-Erwachen erwacht zu sein, unübertroffen im Kosmos, mit seinen Devas, Maras und Brahmas, mit seinen Besinnlichen und Brahmanen, seiner Adelschaft und gemeinem Volk. Aber sobald dieses, mein dreirundiges, zwölfumsetztendes Wissen und Vision, betreffend dieser vier edlen Wahrheiten, so wie sie entstehen, wahrlich rein war, behauptete ich, direkt zum rechten Selbst-Erwachen erwacht zu sein, unübertroffen im Kosmos, mit seinen Gottheiten, Maras und Brahmas, mit seinen Besinnlichen und Brahmanen, seiner Adelschaft und gemeinem Volk. Wissen und Vision kam in mir auf: 'Unerschütterlich ist meine Befreiung. Dies ist die letzte Geburt. Da ist kein weiteres Werden.'"

[Die Noble Sangha ist geboren]

Das ist, was der Befreite sagte. Befriedet, erfreute sich die Gruppe von fünf Bhikkhus an seinen Worten. Und während diese Erklärung gegeben wurde, kam da dem Ehrw. Kondañña das staubfreie, makellose Dhamma Auge auf: Was auch immer einem Ursprung unterliegt, daß alles ist Beendigung unterlegen.

[Das Rad des Dhammas beginnt sich zu bewegen]

Und als der Befreite das Rad des Dhammas in Bewegung setzte, riefen die Erd-Devas aus: "Zu Varanasi, in der Wildzufluchtstätte, hat der Befreite das unübertreffliche Rad des Dhammas in Bewegung gesetzt, daß weder von Brahmanen oder Besinnlichen, Devas, Mara oder Gott, noch von irgend jemandem im Kosmos angehalten werden kann." Mit der Erd-Devas Rufes, nahmen die Devas der Vier Königes Himmel, den Ruf auf... die Devas der Dreiunddreißig... die Yama-Devas... die Nimmanarati-Devas... die Tusita-Devas... die Paranimmita-vasavatti... nahmen die Devas von Brahmas Gefolge den Ruf auf: "Zu Varanasi, in der Wildzufluchtstätte, hat der Befreite das unübertreffliche Rad des Dhammas in Bewegung gesetzt, daß nicht von Brahmanen oder Besinnlichen, Devas, Mara oder Gott, oder von irgend jemandem im Kosmos angehalten werden kann."

So in diesem Moment, zu diesem Augenblick, schoß der Ruf hinauf in die Brahma-Welten. Und dieser zehntausendfaltige Kosmos wackelte und rüttelte und bebte, während ein großes, unermessliches Strahlen im Kosmos erschien, den Glanz der Devas übertreffend.

Dann erklärte der Befreite: "So wißt Ihr wahrlich Kondañña? So wißt Ihr wahrlich?" Und dieses ist wie der Ehrw. Kondañña den Namen Añña-Kondañña, Kondañña der weiß, erwarb.

SN 56.11

Die zweite Zeremonie (Über die Nichtselbstcharaktersitik):
Nun sind da sechs Arahats in der Welt

...

"So, Bhikkhus, ist was auch immer für Form die vergangen, zukünftig oder gegenwärtig ; innerlich oder äußerlich, grob oder unterschwellig, gemein oder erhaben, weit oder nahe ist: jede Form ist mit rechter Einsicht zu sehen, wie sie tatsächlich ist: 'Dieses ist nicht mein. Dieses ist nicht mein Selbst. Dieses ist nicht was ich bin.'

"Was auch immer für Gefühl...

"Was auch immer für Vorstellung...

"Was auch immer für Gestaltungen...

"Was auch immer für Bewußtsein das vergangen, zukünftig oder gegenwärtig ; innerlich oder äußerlich, grob oder unterschwellig, gemein oder erhaben, weit oder nahe ist: jedes Bewußtsein ist mit rechter Einsicht zu sehen, wie es tatsächlich ist: 'Dieses ist nicht mein. Dieses ist nicht mein Selbst. Dieses ist nicht was ich bin.'

"So sehend, wächst der guteingewiesene Schüler der Noblen gesättigt gegenüber Form, gesättigt gegenüber Gefühl, gesättigt gegenüber Vorstellung, gesättigt gegenüber Gestaltungen, gesättigt gegenüber Bewußtsein. Gesättigt, wird er nichtbegehrend. Durch Nichtbegehren, ist er völlig befreit. Mit der völligen Befreiung, ist das Wissen: 'Völlig befreit'. Er erkennt das: 'Geburt ist beendet, das Heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan. Da ist nichts weiter für diese Welt.'"

Das ist was der Befreite sagte. Befriedet, erfreute sich die Gruppe von fünf Bhikkhus an seinen Worten. Und während dieser Erklärung gegeben wurde, wurden die Herzen der Gruppe von fünf Bhikkhus, durch nicht Festhalten (nicht unterhalten werden), völlig befreit von Gärungen/Ausflüssen.

SN 22.59

Was ist der Unterschied zwischen einem Arahat und einem Buddha?

[Der Buddha:] "Was ist also der Unterschied, was die Andersartigkeit, was ist der auszeichnende Faktor zwischen einem Rechtes Selbsterwachten, und einem Bhikkhu Einsichtsbefreit?"

[Eine Gruppe von Mönchen:]

"Für uns, Herr, haben die Lehren den Befreiten als ihre Wurzel, ihren Führer und deren Richter. Es wäre gut, wenn der Befreite selbst die Bedeutung von dieser Aussage erklären wurde. Es von Befreiten gehört, werden sich die Bhikkhus daran erinnern."

"In diesem Fall, Bhikkhus, hört zu, und gebt gut acht. Ich werde sprechen."

"Wie Ihr sagt, Herr", erwiderten die Bhikkhus.

Der Befreite sprach: "Der Tathagata, der Würdige, der Rechtens Selbsterwachte, ist einer der den Pfad (zuvor) unaufgekommen, aufkommen läßt, der den Pfad (zuvor) nicht hervorgerufen, hervorruft, der den Pfad (zuvor) unaufgezeigt, aufzeigt. Er weiß über den Pfad, ist Kenner des Pfades, ist eine Eingeweihter des Pfades. Und seine Schüler, die dabei bleiben dem Pfad zu folgen, werden hinterher mit dem Pfad bestückt.

"Dieses ist der Unterschied, dieses ist die Andersartigkeit, dieses ist der auszeichnende Faktor zwischen einem Rechtes Selbsterwachten, und einem Bhikkhu Einsichtsbefreit."

SN 22.58

Fünfundvierzig Jahre des Lehrens   

Seine Lehren, stets praktisch, beinhalten Lektionen über grundlegendes gutes Verhalten

"Und wie ist ein Bhikkhu einer, mit einem Sinn für soziale Zusammenkünfte? Da ist der Fall, daß ein Bhikkhu soziale Zusammenkünfte kennt: 'Dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Noblen Kriegern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Brahmanen, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Haushältern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Besinnlichen, hier sollte man sie in dieser Weise aufwarten, auf diese Weise stehen, in dieser Weise handeln, in dieser Weise sitzen, in dieser Weise sprechen, in dieser Weise still bleiben'. Wenn er soziale Zusammenkünfte nicht kennen würde, 'Dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Noblen Kriegern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Brahmanen, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Haushältern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Besinnlichen, hier sollte man sie in dieser Weise aufwarten, auf diese Weise stehen, in dieser Weise handeln, in dieser Weise sitzen, in dieser Weise sprechen, in dieser Weise still bleiben', würde von ihm nicht gesagt werden, einer, mit einem Sinn von sozialen Zusammenkünften, zu sein. So ist es, weil er soziale Zusammenkünfte kennt, 'Dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Noblen Kriegern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Brahmanen, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Haushältern, dieses ist eine soziale Zusammenkunft von Besinnlichen, hier sollte man sie in dieser Weise aufwarten, auf diese Weise stehen, in dieser Weise handeln, in dieser Weise sitzen, in dieser Weise sprechen, in dieser Weise still bleiben', daß man von ihm sagt, einer, mit einem Sinn von sozialen Zusammenkünften, zu sein. Dieser ist einer, mit einem Sinn von Dhamma, einem Sinn für die Bedeutung, einem Sinn von sich selbst, einem Sinn für Mäßigung, einem Sinn für Zeit und einem Sinn für soziale Zusammenkünfte."

AN 7.64

...Lektione wie man seine eigenen Eltern behandelt

Unterstützung seiner Eltern, Hilfestellung für die Frau und Kinder, Gewissenhaftigkeit in der Arbeit: Dies ist der höchste Schutz.

Sn 2.4

Mutter und Vater, mitfühlend gegenüber deren Familie, genannt werden Brahma, die ersten Lehrer, jene würdig der Gaben, für ihre Kinder. So sollte der Weise ihnen zollen Würdigung, Ehrung mit Speise und Trank Bekleidung und Liegen Salbung und Baden, und waschen deren Fuß. Diese Dienste deren Eltern erweisend, die Weisen genau hier werden gelobt und nach dem Tod sich im Himmel erfreuen.

Iti 106

...Lektionen über den Wert von Großzügigkeit

"Und was ist der Schatz der Großzügigkeit? Da ist der Fall, in dem ein Schüler der Noblen, seinen Wesensdrang (cetasa) von den Makel der Knausrigkeit befreit, zu Hause lebend, ungezwungen Großzügig, Gebefreudig, erfreut an Großherzigkeit, eingehend auf Anfragen, erfreut im Verteilen von Almosen ist. Dies wird der Schatz der Großzügigkeit genannt."

AN 7.6

...und über den Wert von Tugend

"Und was ist der Schatz der Tugend? Da ist der Fall, in dem ein Schüler der Nobel, absteht Leben zu nehmen, vom Stehlen absteht, von unerlaubtem sexuellen Benehmen, vom Lügen absteht, absteht, Berauschendes, das Gewissenlosigkeit erzeugt, zu sich zu nehmen. Dies, Bhikkhus, wird der Schatz der Tugend genannt."

AN 7.6

...über die Früchte von tugendhaftem Verhalten

Mit einem Geist, recht ausgerichtet, rechte Sprache sprechend, mit dem Körper rechte Handlungen tun: eine Person hier, von viel Belehrtheit, ein Tuer von Verdiensten hier in diesem Leben, so kurz, mit dem Zerfall des Körpers, bedacht, im Himmel wiedererscheint.

Iti 71

...über die Nachteile von Sinnesvergnügen, selbst himmlisches

"Da ist der Fall, in dem eine Person, selbst Gegenstand des Alterns seiend, die Nachteile von dem was Gegenstand des Altern ist, erkennend, er das Nichtalternde sucht, unübertreffliche Rast vom Joch: Ungebundenheit. Selbst für Krankheit Gegenstand seiend, die Nachteile von dem was Gegenstand für Krankheiten ist, erkennend, er das Nichterkrankende sucht, unübertreffliche Rast vom Joch: Ungebundenheit. Selbst Gegenstand des Todes seiend, die Nachteile von dem was Gegenstand des Todes ist, erkennend, er das Nichtsterbende sucht, unübertreffliche Rast vom Joch: Ungebundenheit. Selbst Gegenstand der Trübung seiend, die Nachteile von dem was Gegenstand der Trübung ist erkennend, er das Ungetrübte sucht, unübertreffliche Rast vom Joch: Ungebundenheit."

AN 4.252

...über den Wert der Entsagung

"So zu einer späteren Zeit, die Nachteile von Sinnesvergnügen gesehen habend, verfolgte ich das Thema, den Lohn von Entsagung verstanden habend, machte ich mich damit bekannt. Mein Herz schnellte, gegenüber Entsagung, hoch, wuchs in Überzeugung, standfest und entschieden, sie als Friede ansehend. Dann, gut zurückgezogen von Sinnlichkeit, zurückgezogen von ungeschickten Qualitäten, betrat und verweilte ich im ersten Jhana: Verzücken und Wohl, geboren aus Rückzug, begleitet von gerichtetem Gedanken und Erwägung."

AN 9.41

... un über die vier Edlen Wahrheiten.

"Bhikkhus, es ist durch Nichtverwirklichen, durch Nichtdurchdringen, der Vier Edelen Wahrheiten, daß dieser lange Kurs von Geburt und Tod weiter getragen und durchlebt von mir, wie auch von Euch, wurde. Was sind diese vier? Da ist die edle Wahrheit über Dukkha; die die edle Wahrheit über die Entstehung von Dukkha; die edle Wahrheit, über die Beendigung von Dukkha; und die edle Wahrheit, über den Weg zur Beendigung von Dukkha. Aber nun, Bhikkhus, so diese verwirklicht und durchdrungen wurden, das Verlangen nach Existenz, abgeschnitten ist, zerstört ist das, was zu neuerlichem Werden führt, und da ist keine frisches Werden mehr."

DN 16

Zusammengefaßt lehrt der Buddha wie man wahres und bleibendes Glück verwirklicht: Nibbana

"Da ist die Dimension, Bhikkhus, wo weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Wind ist; weder Dimension von endlichem Raum, noch Dimension von unendlichem Bewußtsein, noch Dimension von Nichtsheit, noch Dimension von weder Vorstellung noch Nichtvorstellung; weder diese Welt, noch die nächste, noch Sonne, noch Mond. Und dort, sage ich Euch, dort ist weder Kommen, noch Gehen, noch Bleiben, weder Vergehen noch Aufkommen: uneingerichtet, unentfalten, ohne Unterstützung [Geistesgegenstand]. Diese, genau diese, ist das Ende von Streß (Dukkha)."

Ud 8.1

"In Beidem, zuvor und jetzt, ist es nur Streß den ich erkläre, und die Beendigung von Streß."

SN 22.86

Der Buddha ist Einer-einer-Art

Als er dort saß, sagte er zum Ehrw. Ananda: "Meister Ananda, ist da irgend ein Bhikkhu in aller und jeder Weise, mit den Qualitäten, mit denen der Meister Gotama, würdig und rechtens Selbst-Erwacht, bestückt war, bestückt?"

"Nein, Brahmane, da ist keinerlei Bhikkhu mit den Qualitäten, mit denen der Befreite, würdig und rechtens Selbst-Erwacht, bestückt war, bestückt. Denn der Befreite war der Erwecker des unerweckten Pfades, der Vater des vaterlosen Pfades, der Erklärer des unerklärten Pfades, der Kenner des Pfades, der Kundige im Bezug auf den Pfad, Meister auf dem Pfad. Und nun folgen ihm, seine Schüler, auf dem Pfad und werden mit diesem, nach ihm ausgestattet."

MN 108

...und seine Nachrede verbreitet sich

Ein Mönch Namens Gotama, scheint es, ein Sohn der Sakyans, der von der Sakyan-Sippe fortgezogen ist, ist durch das Kosalan-Land, mit einer großen Sangha von Bhikkhus, gewandert, und nach Sala gekommen. Nun, eine gute Nachricht hat sich über Meister Gotama, aus diesem Umstand verbreitet: 'Dieser Erhabene ist so, seit dem er ein Arahat und Völlig Erleuchteter ist, vollkommen in wahrem Wissen und Verhalten, herausragend, Kenner der Welten, unvergleichlicher Lehrer von Menschen die zu zügeln sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erleuchtet, gesegnet. Er beschreibt diese Welt, mit ihren Göttern, ihren Maras, und seinen (Brahma) Gottheiten, diese Generation mit ihren Mönchen und Brahmanen, mit ihren Königen und Leuten, welche er für sich selbst, durch direktes Wissen, erkannt hat. Er lehrt das Dhamma, welches gut zu Beginn, gut in der Mitte, und gut am Ende ist, mit (der richtigen) Bedeutung und Formulierung, er stimmt einen Heiligen Leben, das völlig perfekt und rein ist, zu.' Nun es ist gut daran zu gehen, solch einen Arahat zu sehen."

MN 41

Er reist weit herum, lehrt Leute aus allen Karsten und aus jedem Lebensbereich

"Ich erinnere mich viele hundert Versammlungen von Noblen aufgewartet zu haben... viele hundert Versammlungen von Brahmanen... viele hundert Versammlungen von Haushältern... viele hundert Versammlungen von Einsiedlern..."

MN 12

...inklusive Laienanhängern

Zu einer Zeit verbrachte der Meister nahe Savatthi, im Jeta-Hain, in Anathapindikas Klöster. Da wartete der Laienanhänger Dhammika, mit fünfhundert anderen Laienanhängern den Meister auf. Genähert und sich respektvoll vor dem Meister verneigt, setzte er sich an eine Seite. Dort sitzen, richtete sich der Laienanhänger Dhammika, wie folgt an den Meister...

Sn 2.14

Da wartete Dighajanu,[LongShin, er trug auch den Namen Tigerpfote] ein Koliyan, den Erhabenen auf, begrüßte ihn respektvoll, und setzte sich an eine Seite. So sitzend, richtete er sich wie folgt an den Erhabenen: "Wir, Herr, sind Laienleute, die weltliches Vergnügen genießen. Wir leben ein Leben, verschuldet mit Ehefrau und Kindern. Wir benutzen Sandalholz aus Kasi. Wie bedecken uns mit Geschmückten, Duftstoffen und Salben. Wir benutzen Gold und Silber. An jene wie uns, Oh Herr, laßt den Erhabenen das Dhamma predigen, lehrt die Dinge, die zu Wohlsein und Glück, in diesem Leben, und zu Wohlsein und Glück in zukünftigen Leben führen."

[Der Befreite sagte:] "Vier Bedingungen, Tigerpfote, dienen eines Haushälters Wohlsein und Glück, in eben diesen Leben. Welche vier? Die Fertigkeit der beharrlicher Anstrengung (utthana-sampada), die Fertigkeit der Wachsamkeit (arakkha-sampada), gute Freundschaft (kalyanamittata) und ein ausgeglichener Lebensunterhalt (sama-jivikata).

"Und was ist die Fertigkeit in beharrlicher Anstrengung? Hierzu, Tigerpfote, wird er, mit was immer Unternehmungen ein Haushälter seinen Lebensunterhalt verdient, ob in Ackerbau, im Handel, im Hochziehen von Vieh, im Bogenschießen, im Dienste des Königs, oder mit irgend einem Mittel des Handwerks, in diesem geschickt und ist nicht faul. Er ist mit der Kraft der Einsicht bestückt, so wie mit passenden Wegen und Mittel, er ist fähig (Pflichten) auszutragen und zu verteilen. Dieses wird die Fertigkeit in beharrlicher Anstrengung genannt.

"Und was ist die Fertigkeit in Wachsamkeit? Hierzu, Tigerpfote, was immer Wohlstand im Besitz eines Haushälters ist, erlangt mit Bemühen der Anstrengung, gesammelt mit der Kraft seiner Arme, mit dem Schweiß an seinen Augenbrau, rechtens mit rechten Mitteln erlangt, so verwaltet, gut im Beschützen und Wachen, sodaß Könige es nicht ergreifen würden, Diebe es nicht stehlen würden, Feuer es nicht verbrennt, Wasser es nicht davontragen würde, noch übelgesinnte Erben es entfernen würden. Dieses ist die Fertigkeit in Wachsamkeit.

"Und was ist gute Freundschaft? Hierzu, Tigerpfote, in welchem Dorf oder Handelsstadt er verweilt, bringt er sich in Unterredungen mit Haushältern oder Haushälters Söhnen, ob jung und hoch kultiviert, oder alt und hoch kultiviert, voller Vertrauen (saddha), voller Tugend (sila), voller Großzügigkeit (caga), voller Weisheit (pañña) ein, unterhält sich, verpflichtet sich. Er handelt im Einklang mit dem Vertrauen der Vertrauensvollen, mit der Tugend der Tugendhaften, mit der Großherzigkeit der Großherzigen, mit der Weisheit der Weisen. Dieses wird gute Freundschaft genannt.

"Was ist ein ausgeglichener Lebensunterhalt? Hierzu, Tigerpfote, ein Haushälter seine Einkünfte und Ausgaben kennen, lebt er ein ausgewogenes Leben, weder verschwenderisch noch geizig, wissend, daß seine Einkünfte seine Ausgaben übertreffen, und seine Ausgaben seine Einkünfte nicht übersteigen. So wie der Goldschmied oder sein Lehrling, im Halten einer Waage weiß, daß sie so viel nach unten gesunken ist, sie so viel nach oben gekippt ist, gleich dem, führt ein Haushälter, seine Einkünfte und Ausgaben kennend, ein ausgewogenes Leben, weder verschwenderisch noch geizig, wissend, daß so seine Einkünfte seine Ausgaben übersteigen, und seine Ausgaben seine Einkünfte nicht übersteigen. Wenn, Tigerpfote, ein Haushälter, mit wenige Einkünften, ein verschwenderisches Leben führen würde, würden da jene sein, die sagen: 'Diese Person genießt seinen Besitz, wie jemand der Holzäpfel ist'. Wenn, Tigerpfote, ein Haushälter mit hohen Einkünften, ein erbärmliches Leben führen würde, würden da jene sein, die sagen: 'Diese Person wird wie ein Hungernder sterben'.

"Der Wohlstand, so angehäuft, Tigerpfote, hat vier Quellen der Zerstörung: Ausschweifungen, Betrunkenheit, Spielerei, Freundschaft, Gefährtenschaft und Innigkeit mit Übeltuern. Gerade so wie , im Falle eines großen Speichers mit vier Zugängen und Abgängen, ein Mann die Zugänge schließen und die Abgänge öffnen würde, und da kein ausgiebiger Regenfall wäre, ist Mindern des Wassers in dem Speicher zu erwarten, und kein Mehren. Ebenso sind da die vier Quellen der Zerstörung des angehäuften Wohlstands, Ausschweifungen, Betrunkenheit, Spielerei und Freundschaft, Gefährtenschaft und Innigkeit mit Übeltuern.

Da sind vier Quellen des Mehrens von Wohlstand: Abstehen von Ausschweifungen, Abstehen von Betrunkenheit, nicht Einbringen in Spielerei, Freundschaft, Gefährtenschaft und Innigkeit mit den Guten. Gerade so wie, im Falle eines großen Speichers mit vier Zugängen und Abgängen, ein Mann die Zugänge öffnen und die Abgänge schließen würde, und da ein ausgiebiger Regenfall wäre, ist Mehren des Wassers in dem Speicher zu erwarten, und kein Mindern. Ebenso sind da die vier Quellen der Mehrung des angehäuften Wohlstands, Abstehen von Ausschweifungen, Abstehen von Betrunkenheit, Abstehen von Spielerei und Freundschaft, Gefährtenschaft und Innigkeit mit den Guten.

"Diese vier Bedingungen, Tigerpfote, dienen für eines Haushälters Wohlsein und Glück in eben diesen Leben.

"Vier Bedingungen, Tigerpfote, dienen für eines Haushälters Wohlsein und Glück in seinen zukünftigen Leben. Welche vier? Die Fertigkeit von Vertrauen (saddha-sampada), die Fertigung von Tugend (sila-sampada), die Fertigung von Großzügigkeit (caga-sampada), und die Fertigkeit von Weisheit (pañña-sampada).

"Und was ist die Fertigkeit in Vertrauen? Hierzu besitzt ein Haushälter Vertrauen, er glaubt an die Erleuchtung des Vollkommenen (Tathagata): So, wahrlich, ist der Gesegnete: er ist der Reine, Völligerleuchete, bestückt mit Wissen und Verhalten, gut gegangen, der Kenner der Welten, unvergleichlicher Führer von Menschen die gezügelt werden können, der Lehrer von Göttern und Menschen, allwissend und gesegnet. Dieses wird die Fertigkeit in Vertrauen genannt.

"Und was ist die Fertigkeit in Tugend? Hierzu steht eine Haushälter vom Töten, Stehlen, sexuellem Fehlverhalten, Lügen und von Berauschungsmittel, die Betörung und Gewissenlosigkeit erzeugen können, ab. Dieses wird die Fertigkeit von Tugend genannt.

"Und was ist die Fertigkeit in Großzügigkeit? Hierzu verweilt ein Haushälter mit einem Herzen frei von den Flecken der Habgier, sich der Großherzigkeit hingebend, offenhändig, erfreut sich in Großzügigkeit, nimmt sich der Bedürftigen an, erfreut sich am Verteilen von Almosen. Dieses wird die Fertigkeit in Großherzigkeit genannt.

"Und was ist die Fertigkeit in Weisheit? Hierzu ist ein Haushälter weise: er ist mit der Weisheit bestückt, die das Aufkommen und Vergehen (der fünf Aggregate der Existenz) versteht, er besitzt die noble durchdringende Erkenntnis, die zur Zerstörung von Leiden führt. Dieses wird die Fertigkeit in Weisheit genannt.

"Diese vier Bedingungen, Tigerpfote, dienen eines Haushälters Wohlsein und Glück in seinen zukünftigen Leben."

AN 8.54

...Mönche

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einem Anlaß unter den Sakyans in Kapilavatthu, im Großen Wald, gemeinsam mit einer großen Sangha von etwa fünfhundert Bhikkhus, von denen alle Arahats waren, verweilte...

DN 20

...Aussätzige,

Dann, mit seinem Wesen das Wesen der gesamten Versammlung umschlungen, fragte sich der Befreite: "Nun, wer hier ist fähig, das Dhamma zu verstehen?" Er sah Suppabuddha, den Aussätzigen, in der Versammlung sitzen und ihn sehend kam der Gedanke in ihm auf: "Diese Person ist fähig, das Dhamma zu verstehen." So, auf Suppabuddha, den Aussätzigen, abzielend, gab er eine Schritt-für-Schritt-Rede, d.h., er verkündete eine Rede über Großzügigkeit, über Tugend, über Himmel; er legte die Nachteile, Degeneration und die Korruption der Sinnlichkeit und den Lohn der Entsagung dar. Dann, als der Befreite wußte, das Suppabuddhas, des Aussätzigen Geist bereit war, biegsam, frei von Hindernissen, erhoben und klar, gab er eine besondere Dhamma-Rede an Erwachte, d.h. Streß, Ursprung, Beendigung und Pfad. Und gerade so wie ein reiner Stoff, frei von Makel, ordentlich das Färbemittel aufnehmen würde, in gleicher Weise, wie Suppabuddha, der Aussätzige eben da saß, kam das staublose, makellose Dhamma-Auge in ihm auf: "Was immer einem Ursprung unterliegt, ist alles Gegenstand der Beendigung."

Ud 5.3

...Könige,

Dann wartete der König Pasenadi Kosala den Befreiten Mitten am Tag auf, und mit Ankunft, sich verneigt habend, setzte er sich auf eine Seite. Als er dort saß, sagte der Befreite zu ihm: "Gut nun, großer König, woher kommt Ihr Mitten am Tag?"

"Gerade nun, Herr, brachte ich mich in eine Art von königlichen Angelegenheit, bezeichnend für kopfgesalbte Nobelkriegerkönige, berauscht mit der Berauschung der Oberherrschaft, besessen von Gier nach Sinnesvergnügen, die eine stabile Kontrolle über deren Land erlangt haben, und die regieren, einen großen Bereich von Gebiet auf Erden erobert habend, ein."

"Was denk Ihr, großer König? Angenommen ein Mann, vertrauenswürdig und zuverlässig, würde aus dem Osten zu Euch kommen, und mit Ankunft sagen: 'Wenn es Eurer Majestät gefällig ist, solltet Ihr wissen, daß ich aus dem Osten komme. Dort sah ich einen großen Berg, so hoch wie die Wolken, diesen Weg kommend, alle Lebewesen [auf seinem Pfad] zermahlend. Tun was immer Ihr denk, daß es getan werden sollte.' Dann würde ein zweiter Mann aus dem Westen kommen... Dann würde ein dritter Mann aus dem Norden kommen... Dann würde ein vierter Mann aus dem Süden kommen, und mit Ankunft sagen: 'Wenn es Eurer Majestät gefällig ist, solltet Ihr wissen, daß ich aus dem Süden kommen. Dort sah ich einen großen Berg, so hoch wie die Wolken, diesen Weg kommend, alle Lebewesen [auf seinem Pfad] zermahlend. Tun was immer Ihr denk, daß es getan werden sollte.' Wenn, großer König, solch eine große Gefahr aufkommen sollte, solch eine fruchtbare Zerstörung von menschlichem Leben, der menschliche Zustand, so schwer zu erlangen, was sollte getan werden?"

"Wenn, Herr, solch große Gefahr aufkommen sollte, solch eine fruchtbare Zerstörung von menschlichem Leben, der menschliche Zustand, so schwer zu erlangen, was sonst sollte getan werden, außer Dhamma-Verhalten, rechtes Verhalten, geschickte Handlungen, verdienstvolle Taten?"

"Ich informiere Euch, großer König, ich verlautbare es Euch, großer König: Altern und Tod rollen auf Euch ein. Wenn Altern und Tod auf Euch zu rollen, großer König, was sollte da getan werden?"

"So Altern und Tod auf mich zu rollt, Herr, was sonst sollte getan werden, außer Dhamma-Verhalten, rechtes Verhalten, geschickte Handlungen, verdienstvolle Taten?

...

"So ist es, großer König! So ist es, großer König! So Altern und Tod auf Euch einherrollend, was sonst sollte getan werden, außer Dhamma-Verhalten, rechtes Verhalten, geschickte Handlungen, verdienstvolle Taten?"

SN 3.25

...Ausgestoßene,

In eine niedrige Familie war ich geboren, arm, mit nahezu keiner Nahrung. Entwürdigend war meine Arbeit: Ich sammelte das Verdorbene, die verwelkten Blumen der Altäre, sowie sie sie weg warfen. Leute mich abstoßend empfanden, verachteten mich, setzten mich herab. Mein Herz senkend, Erwies ich vielen Respekt. Dann sah ich den Selbsterwachten Einen, mit einer Schwadron von Bhikkhus ausgestellt, der Große Held, die Stadt betretend, Oberst, unter den Magadhans. Meine Tragstange niederwerfend, wartete ich ihn zur Verehrung auf. Er, der Erhabene Mann, stand still auf Mitgefühl nur für mich. Nach dem Zollen des Respekts, zu den Füßen des Lehrers ich an einer Seite stand und das Fortziehen von Ihm erbat, führend unter allen Lebewesen. Der mitfühlende Lehrer, wohlgestimmt gegenüber all die Welt, sprach: "Kommt, Bhikkhu." Dies war meine formale Annahme. Alleine, ich in der Wildnis verblieb, unermüdlich des Lehrers Worten ich folgte, so wie er, der Bezwinger, sie mich lehrte. In der ersten Nachtwache, ich vergangener Leben wiedererinnerte, in der Mittelwache, das Himmlische Auge reinigte, in der letzten Wache, die Masse der Dunkelheit durchbrach. Als die Nacht endete und die Sonne wieder da, Indra und Brahma, für das Zollen von Respekt, zu mir kam, die Hände an Ihren Herzen gefalten: "Ehre Euch, Oh vollblütiger Mann, Ehre Euch, Oh Erhabener Mann, dessen Gärungen geendet. Ihr, lieber Herr, der Darbietungen würdig seid." Mich sehend, mit einer Schwadron von Devas ausgestellt, der Lehrer lächelte und sagte: "Durch Einschränkung, Entsagung, Beherrschung und Selbstkontrolle: Dieses ist wie einer ein Brahmane ist. Er ist ein Brahmane erhaben."

Thag 12.2

...Suchende aus anderen spirituellen Traditionen

Da gingen Punna, ein Sohn der Koliyans, wie auch Ochspflichtenasket, und auch Seniya ein nackter Hundspflichtenasket, zum Gesegneten, und Punna, der Ochspflichtenasket, zollte Respekt gegenüber den Gesegneten, und setzte sich an eine Seite, während Seniya, der nackte Hundspflichtenasket, Grüße mit dem Gesegneten austauschte, und als das zuvorkommende und umgängliche Gespräch beendet war, setzte auch er sich an eine Seite, gewunden wir ein Hund. Als sich Punna, der Ochspflichtenasket nieder setzte, fragte er den Gesegneten: "Ehrwürdiger Herr, dieser nackte Hundspflichtenasket, tut was schwer zu tun ist, er ißt seine Nahrung, wenn sie auf den Boden geworfen wird. Diese Hundeverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wir sein zukünftiger Verlauf sein?"

"Genug, Punna, laßt das sein. Fragt mich das nicht."

Ein zweites Mal... Ein drittes Mal, fragte Punna, der Ochspflichtenasket den Gesegneten: "Ehrwürdiger Herr, dieser nackte Hundspflichtenasket, tut was schwer zu tun ist, er ist seine Nahrung, wenn sie auf den Boden geworfen wird. Diese Hundeverpflichtung wurde vor langem aufgenommen und von ihm ausgeübt. Was wird seine Bestimmungsort sein? Was wir sein zukünftiger Verlauf sein?"

"Gut, Punna, nachdem Ihr Euch offensichtlich nicht überzeugen laßt, wenn ich sage: 'Genug, Punna, laßt das sein. Fragt mich das nicht', werde ich Euch deshalb antworten.

"Hier, Punna, entwickelt einer die Hundeverpflichtung vollständig und ausgiebig, er entwickelt die Hundeangewohnheit vollständig und ausgiebig, er entwickelt den Hundegeist vollständig und ausgiebig, er entwickelt das Hundeverhalten vollständig und ausgiebig. Dieses getan habend, mit dem Zerfall der Auslösung des Körpers, nach dem Tod, wiedererscheint er in der Gefährtenschaft der Hunde. Aber wenn seine Ansicht so wie diese ist: 'Mit dieser Tugend, oder Verpflichtung, oder Askese ,oder religiösen Leben, werde ich ein (großer) Gott werden, oder irgend ein (niedrigerer) Gott', ist das falsche Ansicht, in seinem Fall. Nun sind da zwei Bestimmungsorte, für einen mit falscher Ansicht, sage ich: Hölle, oder der Tierschoß. So, Punna, wenn seine Hundeverpflichtung perfekt ist, wird es ihn in die Gefährtenschaft der Hunde bringen, wenn nicht, wird es ihn in die Hölle bringen."

MN 57

...und Himmelswesen

"...viele hundert Versammlungen von Götter des Himmels der Vier Großen Könige... viele hundert Versammlungen von Göttern der Himmel der Dreiunddreißig... viele hundert Versammlungen von Maras Gefolge... viele hundert Versammlungen von Brahmas. Und vormals bin ich mit ihnen gesessen und sprach mit ihnen und unterhielt mich mit ihnen..."

MN 12

Der Buddha lehrt seine Familie, inklusive seinen Sohn Rahula

"Den fünf Vergnügungen der Sinne, die den Geist betreten und erfreuen, entsagend, und im Vertrauen das Heim verlassend, werdet einer, der dem Leiden eine Ende macht!

"Gebt Euch mit guten Freunden ab, und wählt eine abgelegene Unterkunft, mit wenig Lärm. Seid maßhaltend im Essen. Roben, Almosenspeise, Heilmittel und für eine Unterkunft, habt kein Verlangen nach diesen Dingen. Seid nicht einer, der zur Welt zurück kehrt.[1] Sied geduldig beherrscht, entsprechend der Disziplin, und die fünf Sinnesfähigkeiten kontrollierend.

"Geduldig achtsam auf den Körper, und fortwährend Begierdelosigkeit (ihm gegenüber) entwickelnd. Die Zeichen des Schönen, verbunden mit Begehren, vermeidend, mit der Meditation auf das Beschmutzte, kultiviert einen Geist, der konzentriert und gesammelt ist.

"Meditiert auf das Zeichenlose, und macht Euch von der Neigung zum Dünkel frei. Mit dem wahrlich Verstehen und Zerstören von Dünkel, werdet Ihr in (höchstem) Frieden leben."

In dieser Art, ermahnte der Herr wiederholend den Ehrwürdigen Rahula.

Snp II.11

...seine Stiefmutter, Mahapajapati Gotami

Ich habe gehört, dass zu einer Zeit der Befreite sich in Vesali aufhielt, in der Spitzdachhalle im Großen Wald

Dann ging Mahapajapati Gotami zum Befreiten und stellte sich bei ihrer Ankunft, nachdem sie sich vor ihm verbeugt hatte, zu einer Seite. Während sie so dort stand, sagte sie zu ihm: "Es wäre gut, Herr, wenn der Befreite mich das Dhamma in Kürze lehrte, so dass, nachdem ich das Dhamma vom Befreiten gehört habe, ich allein verweilen könnte, abgeschieden, achtsam, beharrlich und entschlossen."

"Gotami, die Qualitäten, von welchen du wissen magst, 'Diese Qualitäten führen zu Begierde, nicht zu Begierdelosigkeit; zur Fesselung, nicht zum Ungefesseltsein; zum Anhäufen, nicht zum Ablegen; zur Selbstvergrößerung, nicht zur Bescheidenheit; zur Unzufriedenheit, nicht zur Genügsamkeit; zur Verstrickung, nicht zur Abgeschiedenheit; zur Faulheit, nicht zu erweckter Beharrlichkeit; zur Belastung (anderer), nicht dazu, keine Last zu sein': Von diesen kannst du kategorisch sagen: 'Dies ist nicht das Dhamma, dies ist nicht die Vinaya, dies ist nicht die Anweisung des Lehrers.'

"Was die Qualitäten angeht, von welchen du wissen magst, 'Diese Qualitäten führen zu Begierdelosigkeit, nicht zu Begierde; zum Ungefesseltsein, nicht zur Fesselung; zum Ablegen, nicht zum Anhäufen; zur Bescheidenheit, nicht zur Selbstvergrößerung; zur Genügsamkeit, nicht zur Unzufriedenheit; zur Abgeschiedenheit, nicht zur Verstrickung; zu erweckter Beharrlichkeit, nicht zur Faulheit; dazu, keine Last zu sein, nicht zur Belastung (anderer)': Von diesen kannst du kategorisch sagen: Dies ist das Dhamma, dies ist die Vinaya, dies ist die Anweisung des Lehrers.'

Das ist, was der Befreite sagte. Befriedigt erfreute sich Mahapajapati Gotami an seinen Worten.

AN 8.53

... und er führt seinen Bruder, Nanda, zur Arahatschaft

Ich habe gehört, daß der Befreite zu einer Begebenheit nahe Sāvatthī, in Jetas Hain, Anāthapiṇḍikas Kloster verweilte. Und zu diesem Anlaß, verkündete der Ehrw. Nanda, des Befreitens Bruder, Sohn seiner mütterlichen Tante, einer großen Anzahl von Bhikkhus gegenüber: "Ich genieße das Führen des Heiligen Lebens nicht, meine Freunde. Ich kann nicht bei diesem Heiligen Leben bleiben. Die Ausübung aufgebend, werde ich zum gewöhnlichen Leben zurückkehren."

Ein gewisser Bhikkhu ging zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt habend, setzte er sich auf eine Seite. Als er dort saß, erzählte er dem Befreiten: "Herr, der Ehrw. Nanda, des Befreitens Bruder, Sohn seiner mütterlichen Tante, hat gegenüber einer großen Anzahl von Bhikkhus verkündet: 'Ich genieße das Führen des Heiligen Lebens nicht, meine Freunde. Ich kann nicht bei diesem Heiligen Leben bleiben. Die Ausübung aufgebend, werde ich zum gewöhnlichen Leben zurückkehren.'"

Dann sagte der Befreite zu einem gewissen Bhikkhu: "Kommt, Bhikkhu. In meinem Namen, ruft Nanda, sagend: 'Der Lehrer ruft Euch, Freund Nanda.'"

Dem Befreiten erwidernd: "Wie Ihr sagt, Herr", ging der Bhikkhu zum Ehrw. Nanda, und sprach mit Ankunft: "Der Lehrer ruft Euch, Freund Nanda."

Dem Bhikkhu erwidernd: "Wie Ihr sagt, mein Freund", ging der Ehrw. Nanda zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt habend, setzte er sich an eine Seite. Als er dort saß, sprach der Befreite zu ihm: "Ist es wahr, Nanda, daß Ihr gegenüber einer großen Anzahl von Bhikkhus verkündet habt: 'Ich genieße das Führen des Heiligen Lebens nicht, meine Freunde. Ich kann nicht bei diesem Heiligen Leben bleiben. Die Ausübung aufgebend, werde ich zum gewöhnlichen Leben zurückkehren.'?"

"Ja, Herr."

"Aber warum, Nanda, genießt Ihr das Führen des Heiligen Lebens nicht? Warum könnt Ihr nicht beim Heiligen Leben bleiben? Warum, die Ausübung aufgebend, wollt Ihr zum gewöhnlichen Leben zurück kehren?"

"Herr, als ich das Heim verließ, blickte ein Sakyan-Mädchen, die Beneidete des Landes, zu mir auf, mit Ihrem Haar halb durchgekämmt, und sagte: 'Eilt zurück, Meister.' Diesem wiedererinnernd, genieße ich das Führen des Heilige Lebens nicht. Ich kann nicht beim Heiligen Leben bleiben. Die Ausübung aufgebend, werde ich zum gewöhnlichen Leben zurückkehren."

Dann, den Ehrw. Nanda beim Arm nehmend, so wie ein starker Mann seinen ausgestreckten Arm abwinkeln, oder seinen abgewinkelten Arm ausstrecken würde, verschwand der Befreite aus Jetas Hain, und erschien unter den Devas des Himmel der Dreiunddreißig [Tāvatiṃsa] wieder. Nun zu dieser Begebenheit, kamen etwas 500 taubenbeinige Nymphen, um auf Sakka, den Herrscher der Devas, zu warten. Der Befreite sprach zum Ehrw. Nanda: "Nanda, seht Ihr diese 500 taubenbeinigen Nymphen?"

"Ja, Herr."

"Was denkt Ihr, Nanda? Welches ist liebenswerter, besser aussehend, anreizender: das Sakyan-Mädchen, die Beneidete des Landes, oder diese 500 taubenbeinigen Nymphen?"

"Herr, verglichen mit diesen 500 taubenbeinigen Nymphen, ist das Sakyan-Mädchen, die Beneidete des Landes, wie ein ätzender Affe, mit seinen Ohren und Nase abgeschnitten. Sie zählt nicht. Sie ist nicht einmal ein kleiner Anteil. Da ist kein Vergleich. Die 500 taubenbeinigen Nymphen sind liebenswerter, besser aussehend, anreizender."

"Dann genießt, Nanda. Genießt! Ich bin Euer Garant, für das Bekommen von 500 taubenbeinigen Nymphen."

"Wenn der Befreite mein Garant ist, die 500 taubenbeinigen Nymphen zu bekommen, werde ich es genießen, das Heilige Leben, unter dem Befreiten, zu führen."

Dann, den Ehrw. Nanda beim Arm nehmend, so wie ein starker Mann seinen ausgestreckten Arm abwinkeln, oder seinen abgewinkelten Arm ausstrecken würde, verschwand der Befreite unter den Devas des Himmel der Dreiunddreißig, und erschien in Jetas Hain wieder. Die Bhikkhus hörten: "Sie sagen, daß der Ehrw. Nanda, des Befreitens Bruder, Sohn seiner mütterlichen Tante, das Heilige Leben zum Zwecke der Nymphen lebt. Sie sagen, daß der Befreite sein Garnt ist, die 500 taubenbeinigen Nymphen zu bekommen."

Dann versammelte sich die Bhikkhus, welche des Ehrw. Nandas Gefährten waren, um ihn, und warteten ihn, wie sie es einem Heuerling gegenüber täten, und eine Person die gekauft wurde, auf: "Der Ehrwürdige Nanda, sagen sie, wurde geheuert. Der Ehrwürdige Nanda, sagen sie, wurde gekauft. Er führt das Heilige Leben zum Zwecke von Nymphen. Der Befreite ist sein Garant, die 500 taubenbeinigen Nymphen zu bekommen."

Dann ging der Ehrw. Nanda daran, gedemütigt, beschämt und angewidert, daß die Bhikkhus, die seine Gefährten waren, ihn wie einen Heuerling und ein Person, die gekauft wurde, aufwarteten, alleine zu verweilen, abgeschieden, gewissenhaft, begeistert und entschlossen. Er betrat und verblieb, nach nicht langer Zeit, im höchsten Ziel des Heiligen Lebens, für welches Stammesmänner rechtens aus dem Heim in die Hauslosigkeit ziehen, wissend und für sich selbst verwirklicht, genau im Hier-und-Jetzt. Er wußte: "Geburt ist beendet, das Heilige Leben erfüllt, die Aufgabe getan. Da ist nicht weiter zum Zwecke dieser Welt." Und so wurde der Ehrw. Nanda ein weiterer unter den Arahats.

Ud 3.2

Des Buddhas letzte Tage   

Ananda bemerkt, daß der Buddha alt geworden ist

Da ging der Ehrw. Ananda zum Befreiten, und mit Ankunft, sich vor ihm verneigt habend, massierte er des Befreitens Glieder mit seiner Hand und sprach: "Es ist erstaunlich, Herr. Es ist verblüffend, wie des Befreitens Aussehen nicht mehr so klar und strahlend ist, seine Glieder sind schlaff und faltig, sein Rücken neigt sich nach Vorne, da ist eine erkennbare Veränderung in seinen Fähigkeiten, die Fähigkeit des Auges, die Fähigkeit des Ohrs, die Fähigkeit der Nase, die Fähigkeit der Zunge, die Fähigkeit des Körpers."

"So ist der Verlauf der Dinge, Ananda. Wenn jung, ist man Gegenstand des Alterns; wenn gesund, Gegenstand der Erkrankung; wenn am Leben, Gegenstand des Todes. Das Aussehen ist nicht länger so klar und strahlend; die Glieder sind schlaff und faltig; der Rücken neigt sich nach Vorne; da ist eine erkennbare Veränderung in den Fähigkeiten, die Fähigkeit des Auges, die Fähigkeit des Ohrs, die Fähigkeit der Nase, die Fähigkeit der Zunge, die Fähigkeit des Körpers."

SN 48.41

Welcher Zuflucht sollten sich Buddhas Anhänger nach seinem Tod zuwenden?

"Nun bin ich gebrechlich, Ananda, alt, gealtert, weit fortgeschritten in Jahren. Dies ist mein achtzigstes Jahr und mein Leben ist verbraucht. So wie ein alter Wagen, Ananda, nur mit Schwierigkeit zusammengehalten wird, so wird der Körper des Tathagatas nur mit Unterstützung am Laufen gehalten. Es ist, Ananda, nur wenn der Tathagata äußere Gegenstände verschmähend, er mit der Beendigung von gewissen Gefühlen, in die Einsheitkonzentration des Geistes eintritt und verweilt, daß dieser Körper behaglicher ist.

"Deshalb, Ananda, seid Euch selbst eine Insel, Euch selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend; mit dem Dhamma als Eure Insel, dem Dhamma als Eure Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht.

"Und wie, Ananda, ist ein Bhikkhu sich selbst eine Insel, sich selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend?

"Wenn er den Körper, im Körper, besinnend, ernst, klar verstehend und achtsam verweilt, nachdem er Begierde und Kummer, im Bezug auf die Welt, überwunden hat, wenn er Gefühle, in Gefühlen, den Geist, im Geist, und geistige Gegenstände, in geistigen Gegenständen, besinnt, nachdem er Begierde und Kummer, im Bezug auf die Welt, überwunden hat, dann, wahrlich, ist er sich selbst eine Insel, sich selbst eine Zuflucht, keine äußere Zuflucht suchend; das Dhamma als seine Insel habend, ist Dhamma seine Zuflucht, keine andere Zuflucht suchend."

DN 16

Er entsagt seinem Willen weiter zu leben

"Und heute wieder, Ananda, beim Capala-Schrein, wartete mich Mara, der Böse, auf, sagend: 'Nun, Oh Herr, Bhikkhus und Bhikkhunis, Laienmänner und Laienfrauen, sind zu wirklichen Nachfolgern geworden, weise, gut diszipliniert, geeignet und belehrt, Bewahrer des Dhammas, im Einklang mit dem Dhamma lebend, haben sich dem angebrachten Verhalten angenommen und des Meisters Wort gelernt, sind fähig es darzulegen, zu predigen, auszurufen, es einzurichten, es zu enthüllen, im Detail zu erklären und es klar zu machen; und wenn widrige Ansichten aufkommen, sind sie fähig diese gründlich und gut zu widerlegen und dieses überzeugende und befreiende Dhamma zu predigen.'

"'Und nun, Oh Herr, ist dieses Heilige Leben, vom Gesegneten gelehrt, erfolgreich, florierend, weit angesehen, beliebt und weit verbreitet geworden, und gut unter Göttern und Menschen dargelegt. Deshalb, Oh Herr, laßt den Gesegneten zu seinem letztlichen Dahinscheiden kommen, laßt den Beglückten wahrlich dahinscheiden! Die Zeit für das Parinibbana des Herren, ist gekommen.'

"Und dann, Ananda, antwortete ich Mara, dem Bösen, sagend: 'Belastet Euch nicht, Böser. Nicht lange, dann wird das Parinibbana des Tathagatas von Statten gehen. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata wahrlich dahinscheiden.'

"Und auf diese Weise, Ananda, hat der Tathagata, heute beim Capala-Schein, seinem Willen weiterzuleben entsagt."

Mit diesen Worten, sprach Ananda zum Gesegneten, sagend: "Möge der Gesegnete verbleiben, Oh Herr! Möge der Beglückte, Oh Herr, durch das Weltzeitalter [solange wie es eine menschliche Lebensspanne erlaubt], für das Wohlergehen und die Vielfalt, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen, verbleiben!"

Und der Gesegnete antwortete, sagend: "Genug, Ananda. Bittet den Tathagata nicht, den die Zeit, Ananda, für solch eine Ersuchen, ist vorüber."

DN 16

Seine letzte Ermahnung and die Mönche

"Nun, Oh Bhikkhus, ich sage Euch, daß diese Lehren, von denen ich direktes Wissen habe und welche ich Euch bekannt gemacht habe, diese sollt ihr durch und durch lernen, kultivieren, entwickeln und wiederholend ausüben, sodaß das Leben der Reinheit eingerichtet sein mag und lange besteht, für das Wohlergehen und das Glück der Vielzahl, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen.

"Und was, Bhikkhus, sind diese Lehren? Da sind die Vier Grundlagen der Achtsamkeit, die Vier Rechten Anstrengungen, die Vier Hauptbestandteile von Übersinnlichen Kräften, die Fünf Fähigkeiten, die Fünf Kräfte, die Sieben Faktoren für die Erleuchtung und der Noble Achtfache Pfad. Diese, Bhikkhus, sind die Lehren, von denen ich direktes Wissen habe, welche ich Euch bekannt gemacht habe, und welche Ihr durch und durch lernen, kultivieren, entwickeln und wiederholend ausüben sollt, sodaß das Leben der Reinheit eingerichtet sein mag und lange besteht, für das Wohlergehen und das Glück der Vielzahl, aus Mitgefühl für die Welt, für den Nutzen, das Wohlsein und Glück von Göttern und Menschen."

Dann sagte der Gesegnete zu den Bhikkhus: "So, Bhikkhus, ermahne ich Euch: Alle zusammengesetzten Dinge sind Gegenstand des Vergehens. Strebt mit Ernsthaftigkeit. Die Zeit des Tathagatas Parinibbanas ist nahe. In drei Monaten, von jetzt an, wird der Tathagata völlig dahinscheiden."

DN 16

Sein letztes Mal

Und kurz nachdem der Gesegnete das Mahl, bereitet von Cunda, dem Metallarbeiter, gegessen hatte, fiel eine entsetzliche Erkrankung über ihn her, glatte Ruhr, und er litt scharfe und tödliche Schmerzen. Aber der Gesegnete ertrug sie achtsam, klar verstehend und unbeirrt.

Dann sprach der Gesegnete zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: "Kommt, Ananda, laßt und nach Kusinara gehen." Und der Ehrwürdige Ananda antwortete: "So sein es, Herr."

DN 16

Er zieht sich zu seinem Sterbebett zurück

Und der Gesegnete ging, zusammen mit einem großen Gefolge von Bhikkhus, zum fernen Ufer des Hiraññavati-Fluß, zum Sala-Hain der Mallas, in der Nachbarschaft von Kusinara. Und dort sprach er zum Ehrwürdigen Ananda, sagend: "Bitte, Ananda, bereitet mir eine Liege zwischen den Zwillings-Sala-Bäumen, mit dem Kopf in den Norden. Ich bin Müde, Ananda, und möchte mich hinlegen."

"So sein es, Herr." Und der Ehrwürdige Ananda tat, wie der Gesegnete ihn gebeten hatte, es zu tun. Dann legte sich der Gesegnete auf seine rechte Seite, in Löwenhaltung, legte einen Fuß auf dem anderen ab, richtete sich so ein, achtsam und klar verstehend.

Zu dieser Zeit, brach der Zwillings-Sala-Baum in volle Blüte aus, obwohl es nicht die Zeit der Blüte war. Und die Blüten regneten auch den Körper des Tathagata nieder, träufelten und zerstreuten sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und himmlische Mandarava-Blumen und himmlisches Sandelholzpulver regnete aus dem Himmel, auf den Körper des Tathagata nieder, träufelte und zerstreute sich über ihn, im Verehren des Tathagatas. Und der Klang von himmlischen Stimmen und himmlischer Instrumente füllte die Luft, aus Huldigung für den Tathagata, mit Musik.

DN 16

Der Buddha empfiehlt vier Bereiseorte

Ananda, das sind diese vier Platze, die es verdienen, von einem Stammesmann mit Vertrauen gesehen zu werden, die seine Gefühle von Dringlichkeit und Bestürzen (samvega) verdienen. Welche vier? 'Hier wurde der Tathagata geboren', ist ein Platz, der es verdient, von einem Stammesmann mit Vertrauen gesehen zu werden, der seine Gefühle von Dringlichkeit und Bestürzen verdient. 'Hier ist der Tathagata erwacht, zum unübertrefflichen rechten Selbsterwachen'... 'Hier hat der Tathagata das unübertroffene Rad des Dhammas in Gang gesetzt'... 'Hier war der Tathagata völlig ungebunden, in der rückstandslosen Beschaffenheit der Ungebundenheit', ist ein Platz, der es verdient, von einem Stammesmann mit Vertrauen gesehen zu werden, der seine Gefühle von Dringlichkeit und Bestürzen verdient. Dieses sind die vier Platze, die es verdienen, von einem Stammesmann mit Vertrauen gesehen zu werden, die seine Gefühle von Dringlichkeit und Bestürzen verdienen. Sie werden auf Vertrauen kommen Ananda, Mönche, Nonnen, männliche Laienanhänger und weibliche Laienanhänger, an die Stellen wo 'Hier wurde der Tathagata geboren', 'Hier ist der Tathagata erwacht, zum unübertrefflichen rechten Selbsterwachen', 'Hier hat der Tathagata das unübertroffene Rad des Dhammas in Gang gesetzt', 'Hier war der Tathagata völlig ungebunden, in der rückstandslosen Beschaffenheit der Ungebundenheit'. Und jeder, der während einer Reise zu diesen Denkmälern stirbt, mit einem strahlenden, vertrauensvollen Geist wird, mit dem Zerfall des Körpers, nach dem Tod, an einem guten Bestimmungsort, in den himmlischen Welten, wiedererscheinen."

DN 16

Tausende bejammern das bevorstehende Dahinscheiden des Buddhas

Und zu dieser Zeit hatten sich die Kusinara Mallans, für ein paar Geschäfte in deren Versammlungshalle, getroffen. Der Ehrw. Ananda ging zu der Versammlungshalle, und mit Ankunft machte er ihnen bekannt: "Heute Nacht, Vasitthas, in der letzten Wache der Nacht, wird die völlige Ungebundenheit des Tathagatas von Statten gehen. Kommt hinaus, Vasitthas! Kommt hinaus, Vasitthas! Bereut es nicht später: 'Des Tathagatas völlige Ungebundenheit ging innerhalb der Grenzen unserer eigenen Stadt von Statten, aber wir kamen nicht dazu, ihn in seiner letzten Stunde zu sehen!'" Als diese den Ehrw. Ananda hören, waren die Mallans, zusammen mit deren Söhnen, Töchter und Frauen, geschockt, betroffen, deren Geister überkommen von Kummer. Manche von ihnen weinten, sich die Haare raufend, sie weinten, deren Arme hoch streckend. Als ob ihnen die Füße abgeschnitten wurden, fielen sie nieder und wälzten sich schreiend vor und zurück: "Viel zu früh, wird der Befreite völlig ungebunden sein! Viel zu früh, wird der Gutgegangene ungebunden sein! Viel zu früh, wird der Eine mit Augen, aus dieser Welt verschwinden!"

Dann gingen die Mallans, zusammen mit deren Söhnen, Töchter und Frauen, geschockt, betroffen, deren Geister überkommen von Kummer, zum Ehrw. Ananda in Upavattana, der Malas Salahain, nahe Kusinara.

DN 16

So lange der noble Achtfache Pfad ausgeübt wird, werden da Arahats sein

"Und in jeder Lehrhaltung und Disziplin, in welcher der Noble Achtfache Pfad nicht zu finden ist, ist kein Besinnlicher des ersten... zweite... dritten... vierten Grades [Stromgewinner, Einmalwiederkehrer, Nichtwiederkehrer oder Arahat] zu finden. Aber in jeder Lehrhaltung und Disziplin, in welcher der Noble Achtfache Pfad zu finden ist, sind Besinnliche des ersten... zweite... dritten... vierten Grades zu finden. Der Noble Achtfache Pfad ist in dieser Lehrhaltung und Disziplin zu finden, und genau hier sind Besinnliche des ersten... zweite... dritten... vierten Grades zu finden. Andere Lehren sind leer an wissensreichen Besinnlichen. Und wenn die Bhikkhus rechtens verweilen, wird diese Welt nicht leer von Arahats sein."

DN 16

Des Buddhas scheidende Worte

[Zeit: 1 BE]

Dann richtete sich der Befreite an die Bhikkhus: "Nun dann, Bhikkhus, ich ermahne Euch: Alle Gestaltungen sind Gegenstand des Vergehens. Bringt Besinnung, im gewissenhaft sein, auf. Dieses waren des Tathagatas letzte Worte.

Dann betrat der Befreite das erste Jhana. Aus diesen sich erhebend, trat er in das zweite Jhana ein. Sich aus diesem erhebend, betrat er das dritte... das vierte Jhana... die Dimension von unendlichem Raum... die Dimension von unendlichem Bewußtsein... die Dimension der Nichtsheit... die Dimension von Werde-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung. Sich aus dieser erhebend, betrat er die Beendigung von Vorstellung Gefühl.

...

Dann betrat der Befreite, sich aus der Beendigung von Vorstellung und Gefühl erheben, die Dimension von Weder-Vorstellung-noch-Nichtvorstellung. Sich aus dieser erhebend, betrat er die Dimension der Nichtsheit... die Dimension von unendlichem Bewußtsein... die Dimension von unendlichem Raum... das vierte Jhana... das dritte Jhana... das zweite Jhana... das erste Jhana. Sich aus dem ersten Jhana erhebend, trat er in das zweite Jhana ein... das dritte Jhana... das vierte Jhana ein. Sich aus den vierten Jhana erhebend, war er unverzüglich völlig Ungebunden.

DN 16

Nachtrag: Viele Namen des Buddhas   

Hier sind einige der vielen Beinamen, die in dern Suttas vorkommen, und sich auf den Buddha beziehen. Die angezeigten Sutta-Abschnitte enthalten Beispiele.

  • Allsehende: Iti 112
  • Erwachte (buddho): AN 11.12
  • Bester jener die zu zügeln: Iti 112
  • Befreite (bhagava): AN 11.12
  • Brahma: MN 18
  • Bulle unter Menschen: Sn 3.11
  • Bulle unter Sehern: Sn 3.11
  • Bulle des Sakyan-Klans: Sn 3.11
  • Karawanenführer: Iti 84
  • Bezwinger der Biester: Sn 3.11
  • Vollkommener in Wissen und Verhalten (vijja-carana-sampanno): AN 11.12
  • Dhamma: MN 18
  • Vertreiber der Dunkelheit: Iti 38
  • Erläuterer der Bedeutung: MN 18
  • Mit allen vordersten Kennzeichen Bestückter: Snp III.1
  • Kenner im Bezug auf die Welt (lokavidu): AN 11.12
  • Das Auge: MN 18
  • Erster in der Welt: Iti 84
  • Vorderstes Juwel: Sn 3.11
  • Vorderster unter allen Leuten: Sn 3.11
  • Vorderster der Wagenlenker: Thag 6.9
  • Vorderster jener die queren können: Iti 112
  • Vorderster Weise: Sn 3.11
  • Geber der Todlosigkeit: MN 18
  • Große (naga): Ud 5.6
  • Großer Seher: Sn 4.14
  • Verwandter der Sonne: Sn 4.14
  • Wisser: MN 18
  • Herr des Dhammas: MN 18
  • Makelloser Bulle: SN 1.38
  • Rechtensselbsterwachter (samma-sambuddho): AN 11.12
  • Zeiger des Weges: MN 107
  • Höchster unter jenen, die befreit werden können: Iti 112
  • Tathagata (jener der "So-Gegangen" oder "So-Gekommen"): Iti 112
  • Lehrer von himmlischen und menschlichen Wesen (sattha deva-manussanam): Iti 112
  • Wahrlich Reif: Iti 112
  • Ultimative Führer: Thag 6.9
  • Unbezwungener Bezwinger: Iti 112
  • Unübertroffener Zügler jener Leute, die zu zügeln bereit sind (anuttaro purisa-damma-sarathi): AN 11.12
  • Unübertoffener Arzt und ChirurgeUnsurpassed doctor and surgeon: Iti 100
  • Sieger im Kampf: MN 26
  • Gutgegangene (sugato): AN 11.12
  • Halter der Macht: Iti 112
  • Würdige (arahat): AN 11.12
Siehe auch: Zuflucht: Eine Einführung zu Buddha, Dhamma und Sangha von Thanissaro Bhikkhu.